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Kinderzirkus Giovanni begeistert 400 Besucher mit Jonglage auf vier Bänken

Akrobatik im Sägewerk

Lauenau. Zum vierten Mal hat sich das „Sägewerk“ in eine Zirkusarena verwandelt. Zwar gab es keine exotischen Tiere und keine halsbrecherischen Aktionen, doch „Zirkus Giovanni“ steuerte in einer großen Manege alles bei, was von einem fahrenden Volk erwartet wird. Auch das große Publikum sperrte Augen und Mund auf.

veröffentlicht am 01.10.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:42 Uhr

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Dabei waren es ausnahmslos Kinder und Jugendliche, die ihr Können zeigten, das Zirkusorchester stellten und sogar mit Sologesängen überraschten. Nur hinter der Bühne führten Erwachsene die Regie; Auf- und Abbau zwischen den Szenen besorgten Väter in roten Overalls, die zugleich für die Sicherheit ihren Mann standen.

Denn hoch unter dem Hallendach wanden sich junge Artisten im Vertikaltuch, balancierten am Trapez und drehten sich gleich im Fünferpack auf einem Gestell. Am Boden zeigte ein Jongleur Standfestigkeit auf vier Bänkchen über einer wackligen Rolle. Zudem wippte unermüdlich eine Gruppe Mädchen mit Hula-Hoop-Reifen.

Als „roter Faden“ durch das Programm wurde die Geschichte zweier Schwestern in hundert Jahren Zirkusgeschichte erzählt – und dabei wurden selbst Krieg und Mauerbau nicht ausgespart. Das erschloss sich dem jüngsten Publikum zwar nicht, dafür aber lachte es herzhaft über ein tänzelndes „Zebra“ und eine tollpatschige „Ente“ mit großen Schwimmflossen.nah




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