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Vor 20 Jahren wurden Hülseder Prellball-Talente entdeckt / Drei Mannschaften und elf „Minis“

Als kleinster Ort in der Bundesliga

Hülsede. Mit einem kleinen Sommerfest, vielen Spielen und dank einiger Sponsoren beschaffter Trikots für alle 40 Aktiven hat die Prellballsparte im TuS Concordia Hülsede ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Außer mehreren Erfolgen bei Landes- und Deutschen Meisterschaften stellen die Concorden zwei Bundesliga-Teams und eine Landesliga-Mannschaft.

veröffentlicht am 21.07.2015 um 14:49 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:42 Uhr

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Noch immer ist Hülsede der kleinste Ort unter den Punktspielgegnern in weitaus größeren Städten. Und selbst zu Freundschaftsturnieren sind längere Anfahrten erforderlich: Gerade einmal 30 Vereine gibt es in ganz Niedersachsen; im Schaumburger Land sind nur vereinzelt Hobbygruppen zu finden.

Auf ähnliche Weise hatten die Hülseder um den späteren Spartenleiter Ralf Bremer 1995 angefangen, bis sie dank ihres Talents bei einem Turnier in Kirchdorf regelrecht „entdeckt“ wurden. Seither pflegen sie die dem Turnerbund angegliederten Ballsportart – und haben wiederholt Jugendmeisterschaften ausgerichtet.

Vor einem Jahr trat André Malkowski Bremers Nachfolge an. Um die Zukunft der Sparte macht sich der zweifache Familienvater, dessen Kinder selbst begeisterte Prellballer sind, keine Sorgen. „Kinder bringen andere Kinder mit“, stellte er bei seinem Rück- und Ausblick fest. Gegenwärtig sind es elf „Minis“ zwischen vier und elf Jahren. Die meisten stammen aus Hülsede und dem näheren Umland. Einziges Problem: Auch für sie sind weite Reisen zu Turnieren erforderlich. Die nächsten Gegner gleichen Alters warten vorwiegend im Raum Lüneburg.




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