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Alte Alouette II ganz neu

Bückeburg. Es ist schon ein Mammut-Projekt, das die Auszubildenden der Lehrwerkstatt der Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg seit einigen Monaten stemmen.

veröffentlicht am 13.08.2012 um 13:11 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:21 Uhr

Von Grund auf bauen diese nämlich seit Oktober 2011 einen alten Hubschrauber vom Typ Alouette II wieder auf, der ehemals vom Bundesgrenzschutz an der innerdeutschen Grenze eingesetzt worden war. Mit „aus Zwei plus X mach Eins“ könnte man dieses Vorhaben auch umschreiben, denn das in den 1960-er Jahren gebaute Fluggerät war im Herbst 2011 in einem fast völlig zerstörten Zustand per Transport über die Straße in Achum angekommen. So kaputt, dass bei der Restauration nun nicht nur viele Gebrauchtteile aus anderen Helikoptern verbaut, sondern auch etliche nicht mehr erhältliche Teile von den Auszubildenden neu angefertigt werden müssen. Angesichts dieses immensen Reparaturaufwandes wäre die Alouette II an sich ja allein schon aus wirtschaftlichen Überlegungen ein klarer Fall für den Schrottplatz gewesen, doch weil es sich bei diesem Exemplar eben nicht um einen „08/15“-Hubschrauber handelt, hat man sich entschieden, diese Herausforderung anzugehen. „Alles, was in der Politik Rang und Namen hatte, ist mit dieser Maschine geflogen worden“, berichtet Reinhold Neitzert, der Leiter der Lehrwerkstatt.




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