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Evangelisches Altersheim an Haupt und Gliedern erneuert / Bettenzahl von 87 auf 59 verringert

Am Mittwoch geht' s zurück an die Lulu-Straße

Bückeburg (bus). Auf ein enormes Echo ist die Einladung zum "Tag der offenen Tür" gestoßen, mit dem sich das komplett umgebaute und modernisierte Evangelische Altersheim an der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße der Öffentlichkeit präsentierte. "Die Resonanz übertrifft ganz deutlich meine Erwartungen", gestand Joachim Liebig als Vorsitzender des Trägervereins ein. Liebig und Heimleiter Dirk Tiemann kündigten an, dass der für Mittwoc h, 16. Juli, geplanten Rückverlegung der Bewohner nun nichts mehr im Wege stehe.

veröffentlicht am 14.07.2008 um 00:00 Uhr

Diese waren vor Beginn der am 22. Oktober vergangenen Jahres aufgenommenen Arbeiten ins Badehotel nach Bad Eilsen umgezogen. Auf die Frauen und Männer wartet ein, wie Superintendent Joachim Liebig es ausdrückte, "an Haupt und Gliedern erneuertes Haus". Markante äußere Veränderung ist die Verlegung des Eingangsbereichs von der Nord- auf die Südseite. Im Inneren des mehr als 40 Jahre alten Gebäudes blieb praktisch kein Stein auf dem anderen. "Genau betrachtet ist nur die bauliche Kubatur erhalten geblieben", erläuterte Liebig. Der Umfang der Umgestaltung erschließt sich aus der Tatsache, dass sämtliche Zimmer einen neuen Zuschnitt erhielten, die Zahl der Betten um etwa ein Drittel von 87 auf 59 verringert wurde. Zumeist entstand aus zwei kleinen Einzelräumen eine großzügige Wohneinheit. Insgesamt weist das Haus jetzt 25 Einbett- und 15 Zweibettzimmer sowie zwei Appartements und zwei Wohnungen auf. Alle Einheiten sind mit seniorengerechten Badezimmern ausgestattet. Als weitere wesentliche bauliche Veränderung machte Planer Volker Wehmeyer vom gleichnamigen Meinsen-Warberaner Ingenieurbüro auf die Installation eines größeren Aufzugs aufmerksam. Eine erhebliche Portion der etwa 3,5 Millionen Euro umfassenden Investitionssumme floss in die Modernisierung technischer Komponenten, von der zu Teilen auch das benachbarte "Haus Benita" profitierte. "Alles auf dem neuesten Stand", umriss Wehmeyer das Ergebnis - von der durch ein Blockheizkraftwerk unterstützen Brennwerttechnik über die Warmwasseraufbereitung per Sonnenenergie und Maßnahmen hinsichtlich des Brandschutzes bis zur computerunterstützten Kücheneinrichtung. Schön für die "Rückkehrer": Die alten/neuen Bewohner können in "ihrem" Heim noch sechs Wochen zum alten Preis wohnen. "Das haben wir allen zugesagt und das halten wir ein", betonte Liebig. Über die anschließend geltenden Tarife bestehe noch keine endgültige Klarheit. Der Trägerverein werde aber jedem ein individuelles Angebot unterbreiten, so Joachim Liebig, der Preis werde das "ortsübliche Niveau" nicht überschreiten...




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