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Staus und gefährliche Situationen an der Hans-Neschen-Straße bald vorbei

An der Kreuzbreite wird gekreiselt

Bückeburg (bus). Der Bau- und Umweltausschuss des Stadtrats hat einstimmig für die Errichtung eines zweiten Verkehrskreisels an der Kreuzbreite votiert. Der während einer Ortsbesichtigung und anschließend im Rathaus diskutierte Plan sieht für die Kreuzung Hans-Neschen-Straße (K10) und der Kreuzbreite eine separate Radfahrerfurt auf der Westseite der K 10 vor. „Die Wünsche nach weitergehenden Änderungen sind durchaus nachvollziehbar, wegen der aktuellen Kassenlage gegenwärtig aber nicht erfüllbar“, verdeutlichte der Vorsitzende des Ausschusses, Bernd Insinger.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 18:21 Uhr

Damit zielte Insinger auf Äußerungen des Müsinger Ortsvorstehers Gerhard Heinrichsmeier ab, der im Namen von Mitbürgern einen komplett neuen Radweg auf der Ostseite der Hans-Neschen-Straße gefordert hatte. Darüber hinaus war von Heinrichsmeier eine Überprüfung der gesamten Radwegsituation im Bereich des Gewerbegebietes angeregt worden. Hier müsse die Devise „Sicherheit vor Mehrkosten“ lauten, hatte es in einer Veröffentlichung des Ortsvorstehers geheißen.

Insinger bezeichnete die Veränderungsvorschläge als „durchaus sinnvoll und bemerkenswert“. Aber: „Die Aussicht auf eine Realisierung in naher Zukunft besteht nicht.“ Zudem nähme eine erneute Überplanung erhebliche Zeit in Anspruch. Es sei „allerhöchste Eisenbahn“, das Vorhaben jetzt auf den Weg zu bringen, zumal das erforderliche Geld sowohl im städtischen als auch im Landeshaushalt für dieses Jahr bereit gestellt sei. Insingers Fazit: „Es gibt keine Alternative.“ Baubereichsleiter Karlheinz Soppe nannte als voraussichtlichen Baubeginn den Herbst dieses Jahres. Heinrichsmeier plädierte dafür, die Gesamtsituation „nicht aus den Augen zu verlieren“.




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