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Der spanische Golf ist der Hoffnungsträger der Marke / Seat ist sich sicher: „Das beste Auto, das wir je gebaut haben“

And the show goes Leon – Seats kleiner großer Flitzer

veröffentlicht am 29.12.2012 um 00:00 Uhr

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Die Messlatte liegt hoch. Nicht nur, weil sein Bruder kein geringerer als der Golf ist. Vielmehr sorgt auch James Muir für besonders hohe Erwartungen: „Der Leon ist das beste Auto, das wir je gebaut haben“, verkündet der Seat-Chef stolz und sieht in dem Hoffnungsträger der spanischen VW-Tochter die perfekte Kombination von südländischem Temperament und deutscher Ingenieurskunst.

Seat muss was tun, um zu überleben. Die Verkaufszahlen gehen zurück, die wirtschaftliche Entwicklung in Spanien macht alles andere als Mut, und der berühmte Silberstreifen am Horizont der Hoffnung ist auch nicht zu sehen. Besonderes also ist gefragt. Da scheint der neue Leon gerade rechtzeitig zu kommen. Denn er bringt alles mit, um zum Bestseller zu werden: Mit seinem markanten Design wirkt er erfrischend anders als viele andere, seine Technik auf der Quer-Plattform des VW Golf und Audi A3 verspricht Komfort und beste Fahrwerte, und der gegenüber seinen Konzernschwestern attraktivere Einstiegspreis (ab 15 390 Euro) ist ein kräftiges Argument, in der Kompaktklasse demnächst spanisch zu fahren.

Der neue Leon hat gegenüber seinem Vorgänger klar gewonnen, obwohl er fünf Zentimeter kürzer daherkommt. Denn da zugleich der Radstand um sechs Zentimeter gewachsen ist, bietet der Innenraum mehr Platz, und der Laderaum wuchs um 39 auf 380 Liter, bei umgeklappter Rückenlehne auf 1210 Liter. Die Freude über das Plus an Platz wird nur durch die (aus Sicherheitsgründen) hohe Ladekante ein wenig getrübt. Das Interieur aber ist rundum stimmig mit viel Liebe zum Detail mit hochwertigeren Materialien als bisher gestaltet und mit einem eleganten, übersichtlich angeordneten Cockpit.

Einsteigen, wohlfühlen und beim Fahren Spaß haben: Der neue Leon macht es möglich. Der Spanier liegt bestens auf der Straße, lässt sich leicht steuern, bietet angenehmen Fahrkomfort und zeigt viel Temperament. Auch weil Seat ihm agile TDI- und TSI-Motoren von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum und 86 bis 150 PS Stärke schenkt. Alle Aggregate haben Turbolader und Direkteinspritzung und alle mit Ausnahme des Basistriebwerks sind mit Start-Stopp-System ausgestattet. Das Ergebnis: Ihr Verbrauch ist im Schnitt um rund 20 Prozent gesunken. Ein Grund dafür ist auch das reduzierte Gesamtgewicht. „Wir haben den Leon um 90 Kilogramm leichter machen können“, so Entwicklungsvorstand Dr. Matthias Rabe, „allein bei der Karosserie haben wir fast 45 Kilogramm gespart und sind trotzdem 15 Prozent steifer geworden.“ Und auch sonst kommt der Leon in den Genuss modernster Technik. So bietet er Fahrerassistenten, die in seiner Klasse Maßstäbe setzen. Die Müdigkeitserkennung reagiert mit Warnsignalen auf die abnehmende Konzentration des Fahrers, der Fernlichtassistent schaltet zwischen Fern- und Abblendlicht, und der Spurassistent korrigiert die elektromechanische Servolenkung, wenn der Fahrer unabsichtlich auf die Gegenfahrbahn steuert.




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