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Ursula von der Leyen im Rahmen ihrer Sommerreise am IHAZ

Angetreten für die Ministerin

Bückeburg. „Das Internationale Hubschrauberzentrum ist einzigartig in seiner Qualität in Europa.“

veröffentlicht am 24.07.2015 um 13:26 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

Bückeburg. „Das Internationale Hubschrauberzentrum ist einzigartig in seiner Qualität in Europa.“ Das hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen heute Morgen nach ihrem zweistündigen Besuch des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums (IHAZ) auf dem Flugplatz in Achum festgestellt. Es sei gut zu hören, dass hier pro Jahr 250 Menschen für die fliegerische oder technische Laufbahn ausgebildet würden. Um die Menschen zu einer militärischen Berufsentscheidung zu bewegen, müsse die Attraktivität gesteigert und die Standards erhöht werden. Daher würden in den kommenden Jahren mindestens 17 Millionen Euro in den weiteren Ausbau des Standorts investiert. Wie „hochmodern“ der Standort ist, zeige die Tatsache, dass bereits zwölf Nationen ihre Piloten an der ehemaligen Heeresfliegerwaffenschule ausgebildet haben. Sechs Nationen hätten angefragt, ihre Piloten in Bückeburg auszubilden. Die Ausbildung müsse europäisch durchgeführt werden, auch im Rahmen der Verflechtung der Armeen der Bündnispartner: „Je mehr verflochten, desto besser.“ Durch die Internationalisierung könne der Anteil der Kosten für die Bundeswehr gesenkt werden. Am Rande der Sommerreise der Ministerin war bekannt gegeben worden, dass das IHAZ einer der wenigen Standorte der Bundeswehr ist, der durch solche Einnahmen Umsatzsteuer zahlen muss. Das Thema der Probleme rund um den mittleren Transporthubschrauber NH90 wurde nur am Rande angesprochen.




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