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Möllerweg-Anwohner ärgern sich über schlecht angelegten Seitenstreifen / Stadt zum Handeln aufgefordert

Anlieger ungeduldig: Was bedeutet „in naher Zukunft“?

Bückeburg (kk). Andreas Galla und Angelika Lüdtge verlieren langsam die Geduld: Die Anlieger am Möllerweg ärgern sich über die Stadt Bückeburg, die den Seitenstreifen an ihrem Grundstück ihrer Meinung nach weiterhin vernachlässigt. Wie bereits berichtet hatten sie sich an die Verwaltung gewandt, weil bei der Sanierung der Straße vor zwei Jahren lediglich der Seitenstreifen ihres Gartengrundstücks nicht mit einer Pflasterung versehen worden war. Stattdessen wurde ein Mineralgemisch aufgebracht, das ihnen auch noch die Pflege des Streifens erschwert. Gegen hüfthohes Unkraut ist kein Ankommen, die Wurzeln sitzen im verfestigten Boden „bombenfest“.

veröffentlicht am 27.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 17:41 Uhr

Die hinter dem Maschendrahtzaun angepflanzte Hecke kümmert, weil deren Wurzeln nach Auskunft eines Gartenexperten durch das Unkraut Wasser entzogen wird. Auch die Nachbarn sind nicht gerade begeistert über umherfliegende Unkrautsamen.

Nach einem ersten kritischen Bericht unserer Zeitung sagte die Stadt umgehend Abhilfe zu. „Wir werden in naher Zukunft für eine Befestigung sorgen, die es ihrer Mandantin ermöglicht, ihrer Reinigungspflicht leichter nachzukommen,“ schrieb Bürgermeister Reiner Brombach damals an Frau Lüdtkes Anwalt. Doch geschehen sei in den vergangenen sechs Wochen noch nichts, ärgern sich die beiden Möllerweg-Anwohner und drohen, den Fall gerichtlich klären zu lassen. Zuvor soll allerdings zunächst der Schiedsmann nach einer Lösung suchen.

Auseinander gehen die Ansichten scheinbar über den etwas vagen Begriff „in naher Zukunft“. Galla und Lüdtke fordern umgehendes Handeln. Für die Stadt hat die Maßnahme allerdings nicht erste Priorität. Bürgermeister Reiner Brombach sagte auf Nachfrage eine Lösung des Problems zu, konnte allerdings noch keinen Zeitpunkt nennen.

Ärgert sich über die Art der Befestigung des Seitenstreifens und wucherndes Unkraut am Möllerweg: Andreas Galla.

Foto: kk




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