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Zwist noch nicht ausgeräumt / Vize-Bürgermeister Oetker wünscht sich „Ruhe im Dorf“ / Horst Peeck nimmt Stellung

Anneliese Albrecht zur Bürgermeisterin gewählt

Wiedensahl (jpw). Einstimmig – bei nur einer Enthaltung – hat der Rat der Gemeinde Wiedensahl Anneliese Albrecht zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Die Sitzung im kleinen Sitzungsraum vom Gasthaus Ronnenberg verfolgten zahlreiche Zuschauer.

veröffentlicht am 04.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:22 Uhr

Albrecht tritt damit die Nachfolge von Helmut Schaer an, der vor einigen Wochen zurückgetreten war und auch seinen angekündigten Mandatsverzicht vollzogen hatte.

Der stellvertretende Bürgermeister Arend Oetker (Wählergemeinschaft Wir für Wiedensahl) verpflichtete als Nachrücker Peter Pape. Nachdrücklich hatte Oetker gleich zu Beginn der Sitzung seinen Wunsch nach künftig wieder sachlicher Arbeit und nach „Ruhe im Dorf“ ausgedrückt und gewünscht, dass die gegenwärtigen Auseinandersetzungen möglichst bald in interfraktionellen Gesprächen ausgeräumt werden.

Offenbar mit Blick auf das vom Verwaltungsausschuss festgestellte Bürgerbegehren für den 2. September zum Thema „Klenkenhof“ merkte Horst Peeck (CDU) an, dass es demokratische Spielregeln gäbe, diese seien „mit einem Ratsbeschluss noch nicht zu Ende“.

Peeck bezeichnete die Aufforderung von neun Ratsmitgliedern an ihn, sein Mandat zurückzugeben, als das „Undemokratischste“, was einem gewählten Mandatsträger passieren könne. Der CDU-Ratsherr forderte dazu auf, „Sachliches und Persönliches zu trennen.“ Er, Peeck, „werde jetzt in die Presse gezerrt und diffamiert“. Karl Krechlock (SPD) bezog sich auf die ersten öffentlichen Äußerungen Peecks, wonach die Ratsmehrheit „den Karren an die Wand gefahren“ habe. Ihm sei „schlicht übel geworden“. Dies habe bei ihm „das Fass zum Überlaufen gebracht“. Ähnlich äußerte sich auch SPD-Fraktionschef Udo Rüffer.

Die frisch gewählte Bürgermeisterin Anneliese Albrecht bekommt von ihrem Stellvertreter Arend Oetker die Büroschlüssel. Foto: jpw




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