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Übernachtungszahlen im Landkreis Schaumburg um 3,1 Prozent gestiegen

Anstieg von 55 Prozent in Stadthagen

Landkreis (kil). Die Übernachtungszahlen in Schaumburg sind 2012 im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent gestiegen. Das bestätigt die Statistik für Januar bis September sowie die Einschätzung von Klaus Pittack, Kreisverbandsvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

veröffentlicht am 20.12.2012 um 14:05 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:33 Uhr

Insgesamt gab es im genannten Zeitraum im Landkreis 589 056 Übernachtungen. Während Rinteln und Obernkirchen an Übernachtungen verloren haben, verbucht Stadthagen den größten Anstieg: 20 377 Übernachtungen machen einen Anstieg von 54,4 Prozent aus. Das klingt erst mal wuchtig, bedeutet aber nicht, dass es auch viel mehr Besucher gegeben haben muss, erklärt Olaf Boegner, Leiter Tourismusmarketing Schaumburger Land. Vielmehr lässt es sich darauf zurückführen, dass ein weiteres Unternehmen, das über mindestens zehn Betten verfügt, neu in der Statistik ist.

Ebenfalls dazugekommen ist der Zeltplatz am Forsthaus Halt, der mit 3193 Übernachtungen bei 648 Unterkünften kräftig die Zahlen in die Höhe treibt. Der Zeltplatz kann ausschließlich von Gruppen genutzt werden, berichtet Diana Krause vom zuständigen Kreisforstamt. Der Zeltplatz wurde 2012 von Pfadfindern, kirchlichen Freizeiten, Kinder- und Jugendgruppen und Liverollenspielern genutzt. Die meisten Gruppen kämen in der Regel aus dem Landkreis. Zusätzlich hat es im laufenden Jahr rund 25 Tagesnutzungen gegeben, überwiegend Schul- und Kindergartengruppen.

Jenseits der Kreisstadt sehen die Zahlen im Vorjahresvergleich wie folgt aus: Bad Eilsen 167 825 (2,9 Prozent mehr), Bad Nenndorf 188 049 (5,9 Prozent mehr), Bückeburg 33 274 (3,9 Prozent mehr), Obernkirchen 15 875 (fünf Prozent weniger), Rinteln 112 554 (7,5 Prozent weniger) und die übrigen Gemeinden kommen auf 44 095 (7,5 Prozent mehr).

Mit den Worten: „Es ist auf jeden Fall besser als im letzten Jahr“, bestätigt Pittack den Trend. Einen leichten Anstieg habe es bereits 2011 gegeben. Die Messen in Hannover hätten sich vor allem für das Hotelgewerbe in Bad Nenndorf positiv ausgewirkt. „Zum Teil waren wir ausverkauft, das kommt sonst eigentlich nie vor“, sagt er. Geschäftsleute machten den größten Teil aus. Touristen im eigentlichen Sinne bilden einen vergleichbar kleinen Teil und „der klassische Kurgast kommt immer weniger.“




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