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Feuerwehr Uchtdorf überzeugt sich: „Hilflose Person“ schläft tief und fest

Anzahl der Aktiven bleibt konstant

Uchtdorf (who). „Wenn alle Alarmierungen so enden würden, wär’s in Ordnung“, sagte Uchtdorfs Ortsbrandmeister Rüdiger Schulz bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Uchtdorf. Bei einem nicht alltäglichen Einsatz hatte die Befürchtung bestanden, eine hilflose Person, in ihrer verschlossenen Wohnung vorzufinden. Die Feuerwehr habe die Wohnungstür mithilfe eines Tischlermeisters geöffnet, so Schulz. „Die hilflose Person schlief aber nur sehr fest und war kerngesund.“

veröffentlicht am 01.02.2011 um 09:09 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:22 Uhr

Gesund steht auch die Ortsfeuerwehr mit 28 Aktiven und 18 Nachwuchskräften in der Jugendfeuerwehr da. Trotz des Wechsels von Martina Jantz in die Förderer-Abteilung und von Karl-Heinz Masholt zu den Passiven sei die Gesamtzahl der Aktiven durch zwei junge Feuerwehrfrauen gleich geblieben, betonte der Ortsbrandmeister.

Das nicht nur sprichwörtliche weinende Auge zeigte der stellvertretende Ortsbrandmeister Werner Schwochow, der mit Karl-Heinz Masholt einen alten Weggefährten und Praktiker der Feuerwehr Uchtdorf mit einem großen Dankeschön und einem Erinnerungsfoto verabschiedete. Nicht zuletzt bei vielen Jugendfeuerwehrzeltlagern war Masholt tragende Säule des Lager-Bauhofes gewesen.

Die Uchtdorfer Feuerwehr als Ganzes hatte sich im Vorjahr besonders eingesetzt, um mit ihrer Logistikgruppe bei Großereignissen Einsatzkräfte und Wettkämpfer zu versorgen. So beim Großbrand des Jibi-Marktes und den Regionalwettbewerben in Rinteln.

Karl Heinz Masholt

Ihrerseits wurde die Uchtdorfer Aktiven-Gruppe tatkräftig von ihrer Altersabteilung unterstützt. Das Ergebnis ist ein hervorragend erneuerter beziehungsweise erweiterter Toiletten-Trakt.

Mit vier selbst angeschafften und vier von der Stadt Rinteln finanzierten Funkmeldeempfängern habe die Wehr sich jetzt einen „Vorsprung in der Tagesverfügbarkeit verschafft“, schloss Schulz.

Die Ehrung des Jubilars Hans Herrmann für 40 Dienstjahre musste vertagt werden, doch Lars Brandt und Jan Sprick durften sich über ihre Beförderung zum Oberfeuerwehrmann beziehungsweise zum Feuerwehrmann freuen. Auf Marlon Sievert wartete ebenfalls die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann.

Uchtdorfs Ortsbrandmeister Rüdiger Schulz (hinten v.l.) und sein Stellvertreter Werner Schwochow bringen die neuen Sternchen auf den Schulterstücken von Lars Brandt (vorne v.l.) und Jan Sprick an. Foto: who




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