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Arbeitskreis aktiv gegen Extremismus und Gewalt

Bückeburg (rc). Bisher hat der Arbeitskreis „Bückeburger Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ hinter den Kulissen und wenig öffentlich gearbeitet, um gegen die zunehmenden extremistischen Aktivitäten und radikal motivierten Straftaten in der Stadt etwas zu tun.

veröffentlicht am 15.02.2013 um 13:51 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Bückeburg (rc). Bisher hat der Arbeitskreis „Bückeburger Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ hinter den Kulissen und wenig öffentlich gearbeitet, um gegen die zunehmenden extremistischen Aktivitäten und radikal motivierten Straftaten in der Stadt etwas zu tun. Nun aber soll die Stadt, die Gesellschaft wahrnehmen, dass etwas geschieht. Während eines Pressegesprächs stellte die zehnköpfige Arbeitsgruppe vor, was sie in den vergangenen Monaten alles gemacht hat und was in den kommenden Monaten geplant ist. „Es geschieht auch etwas positives“, fasste Ratsfrau Anka Knechtel die Stimmung zusammen. Oder wie es in einem Arbeitspapier der Arbeitsgruppe heißt: „Die Berichterstattung in den überregionalen Medien in den vergangenen Monaten hat Bückeburg als eine Hochburg der Neonazis beschrieben, ohne das zivilgesellschaftliche Engagement von Bückeburgern gegen diese antidemokratischen Entwicklungen zu erwähnen.“ Wie Ratsherr Bernd Schierhorn (Bündnis90/Die Grünen) ergänzte, „sind wir nicht gegen etwas. Vielmehr treten wir für unsere Demokratie und eine tolerante und vielfältige Stadtgesellschaft ein.“ Möglichst vielen Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten solle die Möglichkeit zum Mitmachen gegeben werden. „Das ist uns gelungen.“ 30 bis 40 Menschen, in der Spitze bis zu 60, nehmen regelmäßig an den Foren des Arbeitskreises teil.




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