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Auf Kreisebene größte Gemeinschaft / Ausflug in die Südheide geplant

Arbeitsreiches Jahr für Siedlerfreunde

Kleinenbremen/Wülpke (gp). Auf eine arbeits- und ereignisreiche Saison hat Vorsitzender Friedhelm Wehking während der Mitgliederversammlung die Siedlerfreunde Kleinenbremen/Wülpke eingeschworen. So will man sich – wie schon in den Jahren zuvor – an den wichtigsten örtlichen Gemeinschaftsveranstaltungen beteiligen und die Initiativen der dörflichen Vereine und Einrichtungen unterstützen. Ergänzend dazu stehen interne Treffs und Angebote wie Familienspiele und Weihnachtsfeier im Programm. Als besonderer Höhepunkt ist ein einwöchiger Busausflug vom 10. bis 17. Oktober in die Südheide geplant.

veröffentlicht am 31.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:22 Uhr

Nicht zu kurz kommen soll laut Wehking trotz des dicht gefüllten Terminkalenders keinesfalls das satzungsmäßige „Kerngeschäft“. Dazu gehöre an erster Stelle die Beratung und Betreuung der Mitglieder bei Fragen rund um Haus, Grundstück und Garten. Die Palette reiche von kostenlosen Rechtsauskünften, Bodenanalysen und Obstbaumschnittkursen bis hin zur Vermittlung günstiger Versicherungsabschlüsse oder Preisnachlässen beim Kauf von Gartenbedarfsartikeln.

„Es gibt nur wenige Bürgergemeinschaften, die für 25 Euro im Jahr ein so umfangreiches und praktisches Leistungspaket anbieten“, so der Vorsitzende selbstbewusst.

Darüber hinaus sei dem Vorstand ein gutes Vereinsklima wichtig. Als Beispiel nannte Wehking „kleine Aufmerksamkeiten“ bei hohen Geburtstagen und Ehejubiläen. Dass das an der Basis gut ankommt, konnte man nicht zuletzt am Interesse der Versammlungsteilnehmer ablesen. Der Saal des Restaurants „Olympia“ war mit 125 Mitgliedern voll besetzt.

Auch außerhalb des Vereins wird der Gemeinschaftsgeist in der Häuslebauer-Gemeinschaft offensichtlich positiv wahrgenommen. So konnte der Verein seine Mitgliederzahl im vergangenen Jahr nicht nur halten, sondern sogar geringfügig ausbauen. Mit 429 Männer und Frauen gehört die Truppe zu den größten örtlichen Bürgergemeinschaften und ist auch auf Kreisebene die Nummer eins.

Kein Wunder, dass die Versammlung mit der Vorstandsarbeit rundum zufrieden war. Die Entlastung der Führungsriege geriet zur reinen Formalie. Neuwahlen standen turnusmäßig nicht auf der Tagesordnung. Alter und neuer Vorsitzender ist Friedhelm Wehking. Sein Stellvertreter bleibt Wilhelm Bensch, und als Schriftführerin beziehungsweise Kassenchef wurden Monika Lange und Jürgen Neuber bestätigt. Auch in Punkto „Reiseleitung“ ändert sich nichts. Um die Vorbereitung und Organisation der Busausflüge wird sich nach wie vor Ilse Dalpke kümmern.

Zu einem Höhepunkt der Versammlung wurde die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder. Ein besonders dickes Dankeschön und viel Applaus bekamen Otto und Gerda Wieschemann sowie Willi und Inge Meyer mit auf den Weg. Beide Paare sind seit nunmehr 60 Jahren dabei und bis heute im Bereich der früheren Zechensiedlungen „Am Everdingsbrink“, „Am Rott“ und „An der Lieth“ zu Hause. Die charakteristischen, oberhalb des Kleinenbremer Dorfkerns stehenden Häuserreihen waren 1938/40 zur Unterbringung der 400 damals aus dem Ruhrgebiet umgesiedelten Bergleute hochgezogen worden. Aus den Reihen der Neuankömmlinge entstand einige Zeit später die örtliche Siedlerbewegung.

Für 40 Jahre Treue wurden Elfriede und Fritz Aldag, Charlotte Härtel und Ilse Westphal ausgezeichnet. Und auf 25 Jahre Vereinszugehörigkeit können Hermann Becker, Petra und Hans Jürgen Fandrich, Doris Hartmann, Angelika und Heino Heine, Marianne Hesse, Ilse-Marie und Alfred Kompe, Hannelore und Karlheinz Mühl, Waltraud und Christoph Rössel sowie Regina und Gerhard Zoller zurückblicken.




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