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Radwegeschluss entlang der B 83 zwischen Bückeburg und Eilsen verzögert sich / Eigentümer sperren Flächen

Auch auf der anderen Straßenseite ist der Wurm drin

Bückeburg/Eilsen (rc). Im Radweg zwischen Bückeburg und Eilsen entlang der viel befahrenen B 83 ist der Wurm drin. Erst verwehrte ein Grundstückseigentümer auf der südlichen Seite der Bundesstraße die Durchfahrt über sein Privatgelände. Jetzt wiederholt sich das Gleiche auf der Nordseite, wo sich ein Eigentümer nach der Neuplanung des Verlaufs des Radweges dagegen ausspricht, dass sein Grundstück in die Planungen einbezogen wird. Die Folge: Das zuständige Straßenbauamt Hameln muss ein Planfeststellungsverfahren in die Wege leiten, das den Neubau um bis zu drei Jahre verzögern könnte.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 21:21 Uhr

Im jüngsten Bau- und Umweltausschuss war das Anlass, harsch mit den zuständigen Behörden ins Gericht zu gehen. „Ein Trauerspiel, was die Behörden damals verpennt haben“, so die „Wir“-Ratsfrau Edeltraut Müller. CDU-Ratsherr Ludwig Pohl erinnerte daran, dass er damals die Stadt darauf aufmerksam gemacht habe, dass der Bauernhof auf der Südseite zum Verkauf stehe. Wenn die Straßenbaubehörde damals von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht hätte, hätte der Radweg weiterhin auf der Südseite belassen werden können. Baubereichsleiter Karlheinz Soppe wies darauf hin, dass die damals von Pohl gegebene Anregung an das Straßenbauamt weitergeleitet worden sei.

Wie Soppe zum Thema B 83 sagte, sollen die Einmündungen, die auf der Nordseite bisher noch auf die Bundesstraße führen, alle zusammengefasst werden. Der Verkehr soll künftig nur noch über die Ampel am Golfplatz auf die Bundesstraße fahren dürfen.




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