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Lafarge verkauft seine Dachbaustoff-Sparte / "Keine Auswirkungen auf die deutschen Standorte"

Auch Firma Braas gehört jetzt "PAI Partners"

Rinteln (wer). Der französische Baustoffriese Lafarge verkauft seine Dachbaustoff-Sparte an die Beteiligungsfirma PAI Partners. Damit geht auch das Rintelner Braas-Werk in die Hände des ebenfalls in Paris ansässigen Finanzinvestors. Auswirkungen auf die deutschen Standorte habe der Verkauf nicht, erklärte ein Sprecherdes Unternehmens.

veröffentlicht am 12.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Die Dachziegelmarke "Braas", hergestellt im Rintelner Industriegebiet Süd, gehört der Lafarge Roofing, die im vorigen Jahr an rund 200 Produktionsstandorten weltweit auf 12 000 Beschäftigte und 1,5 Milliarden Euro Umsatz kam, wovon 2600 Mitarbeiter und 329 Millionen Euro Umsatz auf die 25 deutschen Standorte entfielen. Den Geschäftsbereich "Lafarge Roofing" will der Mutterkonzern, der weltweit größte börsennotierte Zementhersteller Lafarge, jetzt für 2,4 Milliarden Euro abstoßen. Die Sparte habe in den vergangenen Jahren vor allem unter dem Preisverfall in Deutschland gelitten. Lafarge will sich auf sein "Kerngeschäft" konzentrieren, um die Rendite zu verbessern. Lafarge plant jedoch, sich an der neuen Gesellschaft zu 35 Prozent zu beteiligen und im Aufsichtsrat entsprechend vertreten zu sein. Damit werde die Absicht unterstrichen, "auch weiterhin an der Entwicklung im Bereich Dachbaustoffe mitzuwirken", heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens.




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