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Mit Taschenlampe auf der Suche: Acht Arten im Besucherbergwerk Kleinenbremen festgestellt

Auch Fledermäuse bekommen „Gefrierbrand“

Kleinenbremen (wk). Für den Laien hat es ein bisschen was von der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Irgendwo in dem weitläufigen Stollensystem des Besucherbergwerks Kleinenbremen überwintern in Felsritzen, hinter Gesteinsvorsprüngen und in Bohrlöchern ein paar Fledermäuse, die es aufzufinden gilt. Erschwerend kommt hinzu, dass es unter Tage stockdunkel ist und Sandra Meier, Fledermausbeauftragte des Kreises Minden-Lübbecke, und deren vier Helfer die Szenerie mit ihren Taschenlampen erhellen müssen. Mit jedem Schritt und jeder Lampenbewegung werfen die harten Lichtstrahlen dabei neue Schatten an die unebenen Stollenwände und -decken, was die alljährliche Bestandserfassung erst recht zur Sisyphusarbeit macht.

veröffentlicht am 11.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 02:41 Uhr

Vier Augen sehen mehr als zwei: Sandra Meier und Wilko Schröder,



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