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Seniorenbeirat will per Umfrage ermitteln, wo die älteren Mitbürger der Schuh drückt

„Auf die Leute zugehen“

Bückeburg. Der neue Seniorenbeirat hat sich einiges vorgenommen: „Wir wollen nicht nur warten, bis jemand zu uns kommt, sondern auf die Leute zugehen“, sagt der Vorsitzende, Manfred Hohmann. Eine Umfrage soll die Richtung aufzeigen.

veröffentlicht am 21.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:41 Uhr

Die anonym geführte Umfrage unter älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern soll am „Familientag“ abgehalten und im vierten Quartal ausgewertet werden. Gefragt wird nach der Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf (Hausarzt, Apotheke oder Einkaufszentrum), nach der Verkehrsanbindung mit dem Bus, nach der Erreichbarkeit der Haltestellen oder der Lesbarkeit von Fahrplänen. Weitere Fragen sind „Fühlen Sie sich sicher und wohl?“ und: „Ist Bückeburg eine seniorenfreundliche Stadt?“

„Wir wollen uns einen Überblick verschaffen“, so der neu gewählte Vorsitzende, Manfred Hohmann. Die Umfrage habe er „von Rinteln ,geklaut‘ “. Gestartet wird die Aktion am Familientag, der Beirat hofft auf eine rege Beteiligung. „Wir wollen nicht warten, bis jemand zu uns kommt, sondern auf die Leute zugehen.

Dass Eingaben – etwa bei den monatlichen Sprechstunden – nicht folgenlos bleiben, zeigen etliche Erfolge, die der Beirat vorzuweisen hat. Ein Beispiel bietet ein baulicher, schlecht sichtbarerer Absatz, der sich durch die Fußgängerzone in der Langen Straße zieht. Über diese Kante sei schon manch ein älterer Mitbürger gestolpert, erzählt ein Vorstandsmitglied. Das sei bei der Sprechstunde zur Sprache gekommen. „Ich habe die Sache dann in den Bauausschuss mitgenommen, und nach drei bis vier Wochen war der Absatz wieder angemalt.“

Ziel müsse es sein, die Bedürfnisse der älteren Mitbürger im Blick zu behalten und dafür zu sorgen, „dass sie sich in Bückeburg wohlfühlen“. Die demnächst anlaufende Umfrage soll dem Beirat zeigen, ob und wenn ja, wo es Handlungsbedarf gibt. Ein weiteres Thema, das in die Gestaltung des Straßenstandes am Familientag einfließen soll, ist das 25-jährige Bestehen des Bückeburger Seniorenbeirats.

Nach den Wahlen im April besteht der neue Vorstand aus: Manfred Hohmann (Vorsitzender), Helmut Groeneveld (stellvertretender Vorsitzender), Marlies Spiehl (stellvertretende Vorsitzende), Nicolaus Rechtien, Ewald Gehrke, Rosmarie Wittke und Dr. Karl-Heinz Biewener.red




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