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Explosionsgefahr nach Grillwagen-Unfall: Feuerwehr beendet Einsatz erst gegen 3 Uhr

Aufräumarbeiten dauern bis spät in die Nacht

Rodenberg. Die Aufräumarbeiten nach dem Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der Allee zwischen Amselweg und Grover Straße in Rodenberg (wir berichteten) dauerten bis spät in die Nacht. Erst um 3 Uhr endete der Einsatz für die Feuerwehr.

veröffentlicht am 04.09.2014 um 19:57 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:42 Uhr

Bei dem Unfall waren zwei Autos mit einem Imbisswagen kollidiert. Zwei Fahrer wurden leicht verletzt. Infolge des Unfalls trat zudem Propangas aus dem umgekippten Imbisswagen aus, es bestand Explosionsgefahr.

Die Feuerwehrleute waren daher vollauf beschäftigt, die beiden 160-Liter-Propangasflaschen aus dem auf der Beifahrerseite liegenden Hähnchengrill zu bergen. Dazu setzten die Einsatzkräfte zwei Drucklüfter ein, um das ausgetretene Gas in der Umgebungsluft zu verteilen und aus dem Wageninneren zu drücken. Zuerst wurde die unbeschädigte Druckgasflasche von Feuerwehrleuten unter Atemschutz um kurz nach Mitternacht aus dem umgestürzten Wagen geborgen – mithilfe eines Bergetuches und des Krans eines Abschleppwagens. Anschließend trugen Helfer die Flasche auf einen angrenzenden Acker und schäumten sie ein. Schwieriger gestaltete sich die Bergung der zweiten Stahlflasche, aus der weiterhin Propangas ausströmte. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten konnte ein Bergungsunternehmen aus Lauenau das abgetrennte Fahrgestell des Grillwagens und später den auf der Beifahrerseite liegenden Aufbau abtransportieren.

Nach der Fahrbahnreinigung war der Feuerwehreinsatz am Donnerstag gegen 3 Uhr beendet. Die Allee war bis zum frühen Donnerstagmorgen voll gesperrt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 90 000 Euro.cap




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