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Woche der Diakonie: Gottesdienst und Fest der Begegnung

Auftakt in Meinsen

veröffentlicht am 01.09.2016 um 11:39 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:29 Uhr

MEINSEN. Christoph Künkel, Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen, wird die Woche der Diakonie am Samstag, dem 3. September, in der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe beim zentralen Gottesdienst in der Meinser Kirche eröffnen.

Im Anschluss an den Gottesdienst werden alle Gäste zu einem „Fest der Begegnung“ auf der Kirchwiese in Meinsen eingeladen. Helferkreise in der Flüchtlingsarbeit und Flüchtlinge aus dem Bereich der Landeskirche informieren zum einen über Aktivitäten und sorgen zum anderen für die Beköstigung der Gäste.

Pastor Axel Sandrock, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Schaumburg-Lippe, wird die Predigt im Meinser Gottesdienst halten. Als Gäste der Eröffnung werden unter anderem Bernd Röhmann, Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium, Vertreter des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen e. V. und Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke erwartet.

Das Jahresthema „Willkommen bei uns!“ über der Woche der Diakonie, die vom 4. bis 11. September 2016 in den evangelischen Kirchen in Niedersachsen stattfinden wird, ist eine Einladung. Das Willkommen gilt allen Menschen, die Beratung, Begleitung und Unterstützung in schwierigen Situationen benötigen. Zur Eröffnung der „Woche der Diakonie“ wird der Fokus in besonderer Weise auf Flüchtlinge und Helfer überall im Land gerichtet.

Den Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, Gemeinschaft anzubieten, ist eine der Aufgaben der Diakonie. In den Kirchengemeinden stellen sich Ehrenamtliche dieser Herausforderung und leisten einen Beitrag zur Integration von Menschen, die aus Krieg und Armut zu uns geflohen sind. Damit bieten sie Nähe, Vertrauen und Gemeinschaft. So können die Zuflucht suchenden Menschen ankommen in unseren Gemeinden, Vereinen und Gruppen. Sie sind eingeladen zum Mitgestalten unserer gemeinsamen Zukunft.

In der Flüchtlingsarbeit engagieren sich Freiwillige und Hauptamtliche zusammen. Sie unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache, begleiten bei Behördengängen und Arztbesuchen, organisieren Fahrradkurse und -werkstätten. Kindern wird durch vielfältige Angebote dabei geholfen Anschluss zu finden.

Diakonie hilft, die Geflüchteten willkommen zu heißen. Darüber hinaus lädt sie dazu ein, gemeinsam soziale Fragen anzugehen und Missstände zu beheben. So wird zum Beispiel gefragt: Wie leben wir als Diakonie dieses Willkommen? Welche Gastfreundlichkeit und Offenheit erleben Flüchtlinge bei uns? Wie einladend wirken wir auf andere und wie sehen wir uns selbst?

Viele der Aufgaben, die von der Diakonie wahrgenommen werden, sind ohne Kollekten und Spenden nicht möglich. Daher bittet die Diakonie in der Sammlungswoche vom 4. bis 11. September: „Spenden Sie, damit wir helfen können. Schon kleine Beträge unterstützen unsere Arbeit.“




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