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Gemeinde Nienstädt spart und tauscht Beleuchtung und Bepflanzung aus

Augenmerk auf Lampen und Beeten

Nienstädt (jpw). Das Augenmerk der Gemeinde Nienstädt liegt mindestens bis zum Jahresende auf ihren Straßen: Etwa 470 Straßenlampen in der Gemeinde sollen auf LED-Betrieb umgerüstet werden, dazu steht bei rund 120 der örtlichen Beete eine Neugestaltung an.

veröffentlicht am 08.08.2012 um 17:30 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:22 Uhr

Für Bürgermeister Gerd Widdel (SPD) steht bei der zu erwartenden Investition von rund 350 000 Euro – 20 Prozent des Geldes kommen als Bundeszuschüsse wieder in die Kasse der Gemeinde zurück – klar der Aspekt des Energie- und damit des Kostensparens im Mittelpunkt. Die Ausschreibung für die Arbeiten läuft noch. Erwartet werden von der Gemeinde Einsparungen in der Höhe von mindestens 40 Prozent der bisherigen Kosten.

Ein „etwas anderes Licht“, erwartet Widdel, aber keine Helligkeitseinbußen. Im Herbst soll umgerüstet werden, und die Arbeiten sollen „hoffentlich“ bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Auch die stattliche Zahl von 120 Blumenbeeten hat die Gemeinde nach Angaben von Widdel in den Blick genommen. Es soll nicht nur schöner werden in Nienstädt, die Gemeinde denkt bei der kompletten Neuanlage der Beete auch ans Sparen: Künftig sollen die öffentlichen Rabatten mit weniger Aufwand zu pflegen sein.

Gegenwärtig verdienen sich beim Bauhof beschäftigte Schüler ihr Feriengeld damit, das Unkraut aus den Beeten zu ziehen. Die Gemeinde hofft, dass dieses in der Zukunft nicht mehr in dem jetzigen Ausmaß notwendig sein wird. „Wir lassen alle Beete auskoffern, legen Folie darunter – und darauf kommt sauberer Mutterboden“, erläutert Widdel. Diese Methode soll dafür sorgen, dass das Unkraut nicht durchwachsen kann.

Bereits nach dieser Methode vom Bauhof neu gestaltet sind rund 20 Beete an der Bundesstraße 65. Dort seien die Pflanzen von Salz und Abgasen besonders angegriffen gewesen.

Über die künftige Gestaltung der Beete ist noch nicht entschieden: „Der Bauhof wird drei bis vier Musterbeete anlegen“, erläutert Widdel.

Der Bürgermeister hofft, dass sich, wie bereits berichtet, für einige der Beete Paten finden, die die Pflege übernehmen. „Eine Handvoll haben wir schon“, sagt er. Die Gemeinde stelle nicht nur das vorbereitete Beet, sondern auch die gewünschte Bepflanzung.




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