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Verwaltungsausschuss gibt "grünes Licht" für Riha-Hochregallager mit Transportbrücke an der Extertalstraße

Ausdrückliches Bekenntnis zum Industriestandort Rinteln

Rinteln (wm). Wie nicht anders zu erwarten war, hat der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend dem von der Firma Riha Wesergold geplanten Bau eines neuen Hochregallagers an der Extertalstraße zugestimmt - eine 30-Millionen-Euro-Investition.

veröffentlicht am 18.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Wie Erster Stadtrat Jörg Schröder gestern mitteilte, hätten die Verwaltungsausschussmitglieder vor allem betont, dieser Beschluss sei ein ausdrückliches Bekenntnis zum Industriestandort Rinteln. Das neue Hochregallager sei unverzichtbar für die Logistik des Unternehmens. Hiermit werde die Lagerkapazität um 40 000 Palettenplätze erweitert und damit mehr als verdoppelt. Begrüßt worden sei, dass, entgegen den ursprünglichen Plänen. das 105 Meter lange, 69 Meter breite und 36 Meter hohe Gebäude mit der kürzeren Seite in die Hauptblickachse von Süden nach Norden gedreht werden soll. Damit werde die Sichtwirkung auf die Weserberge weniger beeinträchtigt. Positiv sei aufgenommen worden, dass Riha bei der optischen Gestaltung der 200 Meter langen Transportbrücke über die Extertalstraße auch die Wünsche wie Gestaltungsvorstellungen der Stadt mit einbeziehen wolle. Hier ist noch nicht entschieden, ob die Brücke in transparenter Glas-Optik - wie zum Teil am Riha-Standort Zurzach in der Schweiz realisiert - oder in geschlossener Form gebaut wird. Das erste Modell für das Hochregallager ist von Riha bereits im Jahr 2003 vorgestellt worden - im Frühjahr nächsten Jahres soll jetzt mit dem Bau begonnen werden.




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