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Auch in Sachsenhagen gibt es Überlegungen für eine Schredderparty

Ausschuss will „Invasoren“ bekämpfen

Sachsenhagen. Der Ausschuss für Gräben, Wege und Umwelt der Stadt Sachsenhagen soll’s richten und dem Japanischen Zierknöterich den Kampf ansagen, der massiv hinter den Grundstücken in einem Graben an der Ostpreußenstraße wuchert. Nur das „Wie?“ ist noch fraglich.

veröffentlicht am 26.10.2014 um 17:07 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

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Dietmar Steege (SPD) wollte als Ausschussvorsitzender den Verursacher, aus dessen Garten die Pflanze in öffentliche Bereiche gewachsen ist, zur Kasse bitten. Dies sei nicht so einfach, bremsten ihn die Ausschusskollegen. Vielleicht, so meinte Heinz Wischhöfer (CDU), sei auch nur ein Stück Wurzel mit der Erde an den Ort gekommen.

Wie aber der Kampf gegen die stark invasive Pflanze zu führen ist, daran schieden sich die Geister. Spritzen, wie es aus den Reihen des Ausschusses vorgeschlagen wurde, sei nicht so einfach, meinte der stellvertretende Stadtdirektor Frank Behrens. „Nachher dürfen wir das nicht und bekommen was auf die Finger.“ Der Ausschuss will jetzt auf Vorschlag von Behrens das Fachwissen und die Erfahrungen von Bauhofleiter Ulrich Reumke nutzen: „Vielleicht müssen wir das Zeug künftig zweimal jährlich mähen“, meinte der stellvertretende Stadtdirektor.

Die Feldmark hatte der Ausschuss vor der Sitzung im Rathaus bereist. Weil die Landwirte bereits eine Liste der Punkte erstellt hatten, die aus ihrer Sicht zu pflegen waren, beschränkte sich die Fahrt auf wenige weitere Orte: So ist unter anderem ein Graben an einer Stelle neu zu profilieren, damit das Wasser besser abfließt.

Eine Grundräumung steht bei dem Graben am Weg zwischen Angerweg und Kreisstraße nach Pollhagen an, der ausgebaut werden soll. Außerdem muss eine Kante am Biotop neu befestigt werden, da sie absackt.

Auf Vorschlag von Steege diskutierte der Ausschuss über die Möglichkeit, nach dem Muster von Wiedenbrügge eine „Schredderparty“ einzurichten, um den Einwohnern die Möglichkeit zu geben, ihren Grünschnitt loszuwerden. Dieses müsse, so befand das Gremium, ein Verein ausrichten, wobei sich alle Blicke auf das Ausschussmitglied Markus Heinz (SPD) richteten, der als Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Sachsenhagen-Auhagen zusagte, die Idee mit seinem Vorstand zu besprechen.




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