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Gymnasium Bad Nenndorf soll erweitert werden / Baustart abhängig von den Finanzen

Bald wieder alle unter einem Dach?

Bad Nenndorf. Das Gymnasium Bad Nenndorf (GBN) kann möglicherweise bald auf seine Außenstelle, das „Kleine Gymnasium“ an der Bahnhofstraße, verzichten. Ein Anbau für rund 2,6 Millionen Euro ist nämlich geplant. Dann wären wieder alle Schüler unter einem Dach untergebracht.

veröffentlicht am 23.06.2013 um 19:32 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:22 Uhr

23. Juni 2013 19:32 Uhr

Bad Nenndorf. Das Gymnasium Bad Nenndorf (GBN) kann möglicherweise bald auf seine Außenstelle, das „Kleine Gymnasium“ an der Bahnhofstraße, verzichten. Ein Anbau für rund 2,6 Millionen Euro ist nämlich geplant. Dann wären wieder alle Schüler unter einem Dach untergebracht.

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Wenn alles nach Plan läuft, berichtet Fritz Klebe, Baudezernent des Landkreises, könnten die Bauarbeiten im Jahr 2014 beginnen. Allerdings unter dem Vorbehalt, betont Klebe, dass die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Der Beschluss, dieses Bauvorhaben in die mittelfristige Finanzplanung aufzunehmen, sei bereits 2010 gefasst worden. Inhaltlich seien sich nämlich im Grunde alle Parteien einig, sagt er. In den Haushaltsberatungen 2014 werde man über das Vorhaben beraten.

Die Planungen für das Raumprogramm laufen bereits. Man sei mit Schulleitung und Schulamt in Gesprächen, um den Plan „zu verfeinern“. Was ist geplant? Der Anbau soll sechs allgemeine Unterrichtsräume sowie eine Erweiterung der Mensa und der Verwaltung umfassen. Ob der Anbau zweigeschossig oder auch ein Teil des bestehenden Gebäudes aufgestockt werde, sei noch offen.

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Die Außenstelle in der ehemaligen Deisterschule wäre dann nicht mehr nötig, und man müsse sich zusammen mit der Stadt Gedanken machen, wie man den Leerstand wieder füllen kann, so Klebe.

GBN-Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen begrüßt die Pläne. Das Gebäude, das in den Siebzigern gebaut worden ist, sei nun mal nicht für den heutigen Ganztagsbetrieb ausgerichtet. Eine Schule, in der die Kinder und Jugendlichen auch mal bis 17 Uhr Unterricht hätten, stelle ganz andere räumliche Ansprüche als zu den Zeiten, als spätestens um 13.15 Uhr alle Schüler das Gebäude verließen. Auf dem Weg, eine Schule zu schaffen, die dem Ganztagsunterricht gerecht wird, sei der Anbau deshalb ein wichtiger Schritt. „Die Entwicklung einer Schule soll sich auch im Gebäude widerspiegeln“, sagt sie. Die Schulleitung freue sich darauf, dass mit dem Verzicht der Außenstelle wieder alle Schüler in einem Gebäude unterrichtet werden könnten.

Beengte Verhältnisse: Der Anbau sieht auch die Erweiterung der Mensa vor. kil