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Bauen in zweiter Reihe im Blick

Pläne für Schachtsiedlung nach Vorbild der anderen großen Gärten in Hagenburg

veröffentlicht am 14.04.2014 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:47 Uhr

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Hagenburg. Der Flecken Hagenburg soll nicht mehr in die Breite wachsen. Die Nachfrage nach Bauland könnte künftig auch mit einer sogenannten „Verdichtung“ des Ortskerns befriedigt werden. Wie bereits berichtet ist auch das „Bauen in zweiter Reihe“ dabei in das Blickfeld der Kommunalpolitik gerückt.

Als mögliche Flächen sind in einer Potenzialstudie des hannoverschen Planers Georg Böttner der Sportplatz am Kaliwerk, das Gebiet zwischen der Langen Straße und dem Wasserwerk im Gewerbegebiet und auch das „Trentner Feld“ am westlichen Ortsrand benannt. Für den Planer selbst sind viele dieser Überlegungen noch Zukunftsmusik. Insbesondere die Entwicklungen südlich der Langen Straße hält er für „langwierig“.

Außer diesem Standort – Böttner hält ihn geeignet für einen Mix aus Gewerbe und Wohnen – und einer Erweiterung der innerörtlichen Wohnbebauung an den anderen Potenzialflächen, haben die Kommunalpolitiker die großen Gartenflächen in der Siedlung am Schacht Weser in den Blick genommen. Dort, wie auch in anderen großen Gärten in Hagenburg, soll offenbar künftig die „Hinterbebauung“, also das Bauen in zweiter Reihe, möglich werden.

Dazu bedarf es nicht nur neuer Bebauungspläne, sondern auch der Zustimmung und Verkaufsbereitschaft der Grundstückseigentümer – schließlich sind in dem einen oder anderen Fall bereits vorsichtig auch mögliche Erschließungsstraßen skizziert. Ein anderes größeres Projekt dieser Art, die Erschließung der Gärten zwischen der Langen Straße und dem Hainholz, hat der Rat vor einigen Jahren auf Eis gelegt.

Überstürzt werden soll nichts: „Ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem ,Trentner Feld‘ losgeht“, stellte Bürgermeister Josef Vorderwühlbecke (CDU) während der Diskussion des Bau- und Planungsausschusses fest. Dieser Position schlossen sich auch Friedhelm Vogt (SPD) und der Ausschussvorsitzende Dieter Eidtmann (CDU) an. Eidtmann würde anschließend gern den Bereich an der Langen Straße angehen.




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