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Pläne für das neue Rodenberger Baugebiet „Leimkaute II“ sind auf den Weg gebracht

Bauherren können im Sommer starten

Rodenberg (bab). Am Ostrand von Rodenberg passiert städtebaulich in nächster Zeit einiges. Wie die Verwaltung berichtete, sei für das Frühjahr die Erschließung des neuen Baugebiets „Leimkaute II“ geplant. Der Bau-, Planungs- und Gewerbeausschuss des Rates der Stadt hat außerdem den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Bahnhofstraße“ empfohlen.

veröffentlicht am 22.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:42 Uhr

Jörg Döpke vom Bauamt der Stadt rechnet damit, dass im kommenden Frühjahr der Satzungsbeschluss für das neue Baugebiet nördlich der Deisterstraße getroffen und mit der Erschließung begonnen werden kann. Der dafür nötige Flächennutzungsplan liegt als Entwurf bis zum 4. November im Rathaus aus.

Wie Stadtdirektor Uwe Heilmann erklärte, wird der Bebauungsplan parallel dazu laufen. Nicht nur die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wird berücksichtigt, sondern auch die Vorschläge, die bei der Bürgerversammlung aus der Nachbarschaft gekommen waren. Auch eine Kostenschätzung will die Verwaltung nun aufstellen, um den Quadratmeterpreis festzulegen. Im Sommer sollen die ersten Bauherren loslegen können.

Das Gelände wird im ersten Schritt zu einem Drittel erschlossen. 26 Bauplätze würden dann zur Verfügung stehen, wie Heilmann berichtete. Die Erschließungsstraße parallel zur Deisterstraße wird über den Feldweg im Westen an die Deisterstraße angeschlossen und im Osten kurz vor dem Lärmschutzwall wieder auf diese münden.

„Das Baugebiet ist gut geeignet, dass wir es in drei Abschnitten machen“, sagt Heilmann zur schrittweisen Entwicklung der Wohnbebauung. Er geht davon aus, dass es zehn bis 15 Jahre braucht, die „Leimkaute II“ komplett zu vermakeln.

Die Planung entlang der alten Bahntrasse zwischen Bahnhofstraße und Deisterstraße ist derweil abgeschlossen. Dort wird die Stadt die Straße noch verbreitern, Platz für Parkplätze oder Garagen vorhalten und Ansiedlungen für kleinere Betriebe zulassen. Der Bauausschuss hat dem Satzungsbeschluss bereits zugestimmt.

Wie Döpke bei der Sitzung angab, werde der Wasserverband auch einen Leitungsverbund zur Bahnhofstraße herstellen. Damit soll auch eine sichere Löschwasserversorgung garantiert werden.




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