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Arbeiten an der B 83 kommen gut voran: Erster Anschlussarm zur B 65 ab morgen befahrbar

Baustellen-Chaos wird sich schon bald lichten

Bückeburg (thm). Kraftfahrer haben's längst bemerkt: Die Stadt ist an ihren Grenzen derzeit umzingelt von Baustellen; und auch innerhalb der Stadt wird mancherorts eifrig gearbeitet. Die gute Nachricht: Weitere Baustellen werden vorerst nicht hinzukommen; einige der Bauprojekte werden zudem in den nächsten Wochen fertiggestellt sein. Die weniger gute Nachricht: Gerade an der B 83 ist noch für Monate mit Behinderungen zu rechnen.

veröffentlicht am 30.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:21 Uhr

Die Bundesstraße 83 bleibt vorerst Baustelle, hier muss die 16 Jahre alte, auch vom Schwerlastverkehr arg beanspruchte Fahrbahndecke erneuert werden. Die Arbeiten begannen am 21. September zwischen Bückeburg und Röcke am Kreuzungspunkt der B 83 mit der B 65. Wie Detlef Nagel von der Straßenmeisterei Rinteln auf Anfrage mitteilte, sind sie inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Abbiegespur, die von der B 65 aus Fahrtrichtung Stadthagen auf die B 83 führt, wohl noch an diesem Wochenende für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Arbeiten konzentrieren sich anschließend darauf, die Abschnitte bis zur Anschlussstelle Am Hasengarten und im Bereich Selliendorf, wo seit Mittwoch gearbeitet wird, fertigzustellen. Ist das geschehen, werden die Arbeiten abschnittsweise nach Osten hin fortgesetzt. Seit Anfang dieser Woche schlagen Bagger und Co. auch am Kreisel Hannoversche Straße/Kreuzbreite zu. Zurzeit ist der Kreisverkehr für den stadtauswärts fließenden Verkehr gesperrt. Die Arbeiten werden dort noch vermutlich bis Mitte Oktober andauern. Danach ziehen die Arbeiter stadteinwärts weiter, um an der Hannoverschen Straße den Abschnitt zwischen dem Kreisel bis zur Gaststätte Minchen zu bearbeiten. Diese Arbeiten werden bis Ende November andauern. Was tut sich da? Das auf dem ehemaligen Kögelgelände geplante Wohngebiet "Falkingsviertel" muss an die Kanalisation angeschlossen werden. Dazu müssen vor allem die vorhandenen Regenwasserkanäle erheblich größer dimensioniert werden. Der bisherige Rohrquerschnitt von 300 Millimetern reicht zum Entwässern des großen Baugebietes nicht mehr aus; jetzt werden Rohre mit Durchmessern zwischen 550 und 700 Millimetern verlegt. Und weil das Loch schon mal in der Fahrbahn ist, werden gleichzeitig auch die Jahrzehnte alten Schmutzwasserkanäle saniert oder erneuert. Auf Baustellen stoßen Autofahrer dieser Tage auch an der Maschstraße, an der Bahnhofstraße vor der Sparkasse und im Höppenfeld. Im Wohngebiet Höppenfeld erneuert Eon seit dem Frühjahr die Stromkabel. An den Baustellen Maschstraße und Bahnhofstraße wird das Gasleitungsnetz saniert, diese Arbeiten dauern noch etwa zwei Wochen an, wobei an der Bahnhofstraße ein zweiter Bauabschnitt bis hin zur Gaststätte Destille folgen wird.

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