weather-image
24°
×

„Bebauung muss sich auf Klinik beschränken“

Ahnsen. Neben dem Kurort Bad Eilsen gehört die Gemeinde Ahnsen zu den von einem „Gesamtklinikum Schaumburg" mit Standort Vehler Feldmark am meisten betroffenen Kommunen. Abgestimmt mit dem Ortsparlament hat die Samtgemeinde die Stadt Obernkirchen in ihrer jüngsten Stellungnahme wissen lassen, wo Ahnsen im Baufalle der Schuh drücken würde. Allerdings nicht ohne zuvor ausdrücklich klarzustellen, dass die Gemeinde Ahnsen - wie Bad Eilsen - Bau und Standort des Klinikums grundsätzlich befürwortet.
Aus Sicht der Gemeinde Ahnsen müsse darüber hinaus sichergestellt werden, dass in dem Bereich zwischen L 451, dem Ortsrand Vehlen, der K 11 sowie dem Ortsrand von Ahnsen keine baurechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung weiterer - insbesondere gewerblicher - Vorhaben geschaffen werden. Schönemann: „Die Bebauung kann und muss sich aus der Sicht der Gemeinde Ahnsen ausschließlich auf das jetzt ins Auge gefasste Klinikgelände beschränken."

veröffentlicht am 21.01.2011 um 10:55 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:18 Uhr

Ahnsen. Neben dem Kurort Bad Eilsen gehört die Gemeinde Ahnsen zu den von einem „Gesamtklinikum Schaumburg" mit Standort Vehler Feldmark am meisten betroffenen Kommunen. Abgestimmt mit dem Ortsparlament hat die Samtgemeinde die Stadt Obernkirchen in ihrer jüngsten Stellungnahme wissen lassen, wo Ahnsen im Baufalle der Schuh drücken würde. Allerdings nicht ohne zuvor ausdrücklich klarzustellen, dass die Gemeinde Ahnsen - wie Bad Eilsen - Bau und Standort des Klinikums grundsätzlich befürwortet.
Aus Sicht der Gemeinde Ahnsen müsse darüber hinaus sichergestellt werden, dass in dem Bereich zwischen L 451, dem Ortsrand Vehlen, der K 11 sowie dem Ortsrand von Ahnsen keine baurechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung weiterer - insbesondere gewerblicher - Vorhaben geschaffen werden. Schönemann: „Die Bebauung kann und muss sich aus der Sicht der Gemeinde Ahnsen ausschließlich auf das jetzt ins Auge gefasste Klinikgelände beschränken."
Die Anbindung der neuen Kreisstraße an die K 11 (Linksabbiegespur in einer ansteigenden Rechtskurve) müsse aus verkehrstechnischer Sicht verbessert werden. Es sei nämlich zu befürchten, dass sich ein Rückstau in Richtung Bad Eilsen bilden könne. Daher müsse untersucht werden, ob eine Verlängerung der neuen Kreisstraße in einen Kreisel an der Kreuzung K 10/K 11 die Unfallrisiken minimieren könne. Darüber hinaus will die Gemeinde weitere Verkehrsführungen alternativ geprüft wissen - sodass in jedem Fall gewährleistet werden könne, dass es nicht zu einem Ansteigen der Unfallzahlen komme.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige