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"Kinder sind Zukunft": Stadt baut ihr Angebot weiter aus

Bei vier Projekten geht es vorwärts

Bückeburg (rc). Im Projekt "Kinder sind Zukunft" sind vier Themenbereiche weiter vorangetrieben worden und stehen zum Teil kurz vor der Einführung, wie Fachgebietsleiter Siegfried Demjanenko in der Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie berichtete: offene Ganztagsschule; die Betreuung von unter dreijährigen Kindern in den Kindertagesstätten Bückeburgs; die Hausaufgabenbetreuung "AufgabenPlus" als Ersatz für die eingestellte Schülerhilfe und die Ferienbetreuung.

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Offene Ganztagsschule: Sie ist nach dem Ende der Herbstferien Realität an einer Grundschule der Stadt, und zwar der "Am Harrl". Bei den anderen drei Grundschulen fehlen derzeit vor allem die räumlichen Voraussetzungen. Kinderbetreuung: Der Kindergarten Röcke hat hier die Vorreiterrolle bei der Betreuung von unter dreijährigen Kindern in "normalen" Gruppen gespielt, so dass erste Erfahrungen gesammelt werden konnten. Wo die Umnutzung möglich ist, also freie Plätze vorhanden sind, kann ab 2007 umgewandelt werden. Demjanenko: "Damit haben wir einAngebot in der Weststadt." Im Kindergarten Meinsen laufen aufgrund der Erfahrungen in Röcke konkrete Vorbereitungen. Wenn die Nachfrage da ist, geht es dort ebenfalls 2007 los. Anders sieht es dagegen in der Kernstadt aus. Derzeit laufen Gespräche mit allen Trägern. Derzeit gibt es aber keine Ressourcen: weder Personal noch Räume. Im Januar soll noch einmal diskutiert werden. Demjanenko hofft, dass die Planungen im Frühjahr 2007 umgesetzt werden können. Hausaufgabenhilfe: Das Angebot als Nachfolger der Schülerhilfe wird seit dem Herbst in der Jugendfreizeitstätte angeboten. Von montags bis freitags können Kinder bis zur sechsten Klasse von 13 bis 17 Uhr dieses niederschwellige Angebot wahrnehmen, erhalten einen kleinen Snack und werden beim Machen der Hausaufgaben betreut. Danach können sie das Angebot der JFS wahrnehmen. Das Angebot kommt mit jährlich 10 000 Euro aus und ist damit um die Hälfte günstiger als die alte Schülerhilfe. Ferienbetreuung: Sie wird voraussichtlich mit den Sommerferien 2007 möglich sein. Sie bedeutet, dass die Betreuung der Kinder berufstätigter Eltern auch in Ferienzeiten gesichert ist. Weit über 70 hatten dieses Angebot bei einer Umfrage nachgefragt. Gelöst wird das Problem dadurch, dass es als Angebot der Träger der Jugendarbeit angeboten wird, als "Freizeit vor Ort". Demjanenko: "Kinder wollen ja auch etwas von ihren Ferien haben." Ausgebildete Jugendleiter übernehmen die Betreuung. Die Kosten belaufen sich auf jährlich 10 000 Euro und sind für den Haushalt 2007 beantragt.




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