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Bezirkspokalsieger bei Hannover 96 / VfL Bückeburg sucht seine Chance beim Tabellenführer TuS Sulingen

Beim ASC Pollhagen-Nordsehl kommt Nervosität auf

Frauenfußball (pm). Nach drei Spieltagen ist der ASC Pollhagen-Nordsehl der Abstiegszone in der Bezirksoberliga näher als es den Verantwortlichen lieb ist. Vor allem die Leistung beim 1:5 in der Vorwoche gegen Aufsteiger PSV Hildesheim lässt langsam Nervosität beim Bezirkspokalsieger aufkommen.

veröffentlicht am 14.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

"Die Trainerinnen müssen sich jetzt etwas einfallen lassen", sagt Teamsprecher Carlo Steinberg. "Wenn sich nicht etwas Gravierendes ändert, werden wir Schwierigkeiten bekommen." Auch der nächste Gegner am Sonntag (13 Uhr) ist mit Hannover 96 ein ambitionierter Aufsteiger, der bereits zwei Siege auf seinem Konto hat. Gegen das junge, bewegliche Team hängen die Trauben sehr hoch und scheinen schier unerreichbar, wenn im ASC-Sturm nicht endlich der Knoten platzt. In den 270 Minuten ohne Feldtor machte sich das Fehlen von Yvonne Tünnermann und Maike Stickel besonders bemerkbar. Die ehemaligen Offensivspielerinnen des ASC haben inzwischen beim Niedersachsenligisten TSV Havelse angeheuert und sich bei dessen 4:2-Auswärtssieg bei der SG Schmedenstedt am Wochenende gleich aktiv am Toreschießen beteiligt. In der aktuellen ASC-Elf ruhen dagegen die Hoffnungen nun auf Stephanie Reckeweg, die wie Daniela Pfaab ins Team zurückkehrt. Fraglich ist der Einsatz von Nicole Dopple. Beim Vorletzten VfL Bückeburg ist etwas Zuversicht eingekehrt. Eine Stunde lang hat die Elf von Trainer Thomas Rudolf zuletzt gegen das bislang stärkste Team der Saison mitgehalten und die wohl beste Saisonleistung abgeliefert. Dass der 1. FC Egestorf/Langreder danach noch einen 4:1-Sieg herausschoss, ist zu verschmerzen. Die Konkurrenz aus Heeßel und Drakenburg leistete sich weit höhere Niederlagen, und so könnte am Ende auch das Torverhältnis den Ausschlag geben, welche Teams die unteren Ränge gebucht haben. Fakt ist, dass sich schon in dieser frühen Phase der Saison die drei dort erwarteten Teams im Tabellenkeller zusammengefunden haben. Der ASC könnte das Trio ohne eine weitere Leistungssteigerung zu einem Quartett erweitern. Beim Tabellenführer TuS Sulingen (Sonnabend, 15 Uhr) kann die Devise des VfL nur lauten, an die starke Partie vom letzten Sonntag anzuknüpfen und die langsame Steigerung fortzuführen. Ein Sieg erwartet von den Bückeburgerinnen beim Gastspiel im Kreis Diepholz niemand - aber vielleicht ist genau das die Chance für den VfL.




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