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Ohne Verbeugung kein Judo

Beim Osterhit-Ferienspaß lernen Kinder Judo kennen

BÜCKEBURG. Gemeinsam mit den beiden Trainerinnen Agathe Blaumann und Julia Kütemeier hat Michael Zwirkowski, Abteilungsleiter Budo im VfL Bückeburg, 13 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren die Techniken und Werte von Judo während einer Ferienspaßaktion der Osterhits vermittelt.

veröffentlicht am 16.04.2019 um 12:37 Uhr
aktualisiert am 16.04.2019 um 17:20 Uhr

Agathe Blaumann und Julia Kütemeier zeigten den Kindern unterschiedliche Techniken im Judo. Foto: tla

Autor:

Tanja Langejürgen
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BÜCKEBURG. „Beim Judo kommt man sich schon sehr nah. Es ist ein Vollkontaktsport“, hat Michael Zwirkowski, Abteilungsleiter Budo im VfL Bückeburg, erklärt. Zu Budo gehören die japanischen Kampfkünste Ju Jutsu, Kendo und Judo. Gemeinsam mit den beiden Trainerinnen Agathe Blaumann und Julia Kütemeier hat Zwirkowski 13 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren die Techniken und Werte von Judo während einer Ferienspaßaktion der Osterhits vermittelt.

Dazu gehört die typische Begrüßung und Verabschiedung auf japanische Art: kurz gefasst, hinsetzen, zur Ruhe kommen und verbeugen. Dabei wird „Rei“ gesagt, das heißt verbeugen. „Die Japaner gehen in die Knie. Ihr müsst ganz ruhig sein“, so Blaumann. Danach standen Bewegungsspiele zum Kennenlernen und Aufwärmen auf dem Programm. Hebeltechniken und Fallschule gehörten ebenfalls mit dazu.

Die Kinder lernten, wie man richtig hinfällt, ohne sich dabei zu verletzen. Falsches Abstützen sollte ebenfalls vermieden werden. In einer Übung durfte der Kopf nicht den Boden berühren. Zur Auflockerung gab es zwischendurch immer Spiele. „Kinder lernen sehr schnell“, so der Abteilungsleiter.

Die Philosophie von Judo spielte gleichermaßen eine Rolle. Wenn es auch im Trubel unterging, vor und nach jeder Einheit stand das Verbeugen an. „Wir trainieren zum gegenseitigen Wohlergehen. Alles, was wir machen, kann auch wehtun, erzeugt aber keine bleibenden Schäden.“ Als Beispiel dafür nannte Zwirkowski den Ellenbogen, der angegriffen werden darf, weil er vergleichsweise sehr stabil ist.




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