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Elke und Lutz Bertram sind seit 50 Jahren ein Paar

Beim TSV kennengelernt

Klein Berkel. Fußball verbindet die Menschen. Lutz und Elke Bertram wissen, wie das funktioniert. Auf einer Vereinsfahrt des TSV Klein Berkel zu einem Fußballspiel in Beierstedt haben sie sich kennengelernt und ineinander verliebt. Einige Zeit später wurde geheiratet. Das war im Februar 1966. Kürzlich feierte das Paar das Fest der goldenen Hochzeit. Für Lutz Bertram war es 1964 die erste Busfahrt mit der Fußballmannschaft des TSV, vorher gehörte er einem Hamelner Verein an. Auf der Hinfahrt nach Beierstedt kannten sich die beiden noch nicht. Jeder hat woanders gesessen im Bus. „Aber auf der Rückfahrt saßen wir schon nebeneinander“, erinnert sich der 73-Jährige. Nähergekommen waren sich die beiden bei dem Fußballspiel in Beierstedt, bei dem er als Spieler mitwirkte. Elke Bertram, die damals noch ihren Mädchennamen Lusinsky trug, hatte schon an etlichen Fahrten des TSV teilgenommen, ihr Vater war gehörte zu den Gründungsmitgliedern.

veröffentlicht am 03.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

Fußball gehört mittlerweile nicht mehr zu den gemeinsamen Hobbys. „Wir bevorzugen Wandern in Südtirol, Sonne, Sand und Meer“, betont die 70-jährige Jubilarin. An erster Stelle jedoch stehe die Familie – die Tochter, der Schwiegersohn, die drei Enkelkinder und ein Neufundländer. Alle leben unter einem Dach in einem Haus in Klein Berkel. „Wir nennen es Mehrgenerationenhaus“, sagt Lutz Bertram mit einem Schmunzeln. Gemeinsam engagiert sich das Paar seit vielen Jahren in dem Hamelner Verein Freunde für Kinder in Brjansk.

Lutz Bertram ist gebürtig aus Magdeburg. 1956 kam er nach Hameln, wo er nach einer Ausbildung in einer Anwaltskanzlei als Bürovorsteher arbeitete. 1971 wechselte er zur Deutschen Bank, bei der er bis zu seiner Pensionierung tätig war. Elke Bertram, die den Beruf einer Fachverkäuferin erlernte, ist gebürtig aus Klein Berkel. Nach dem Rezept ihrer langen Ehe gefragt, antworten beide: „Man sollte seinen Partner so akzeptieren, wie er ist.“ sto




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