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Beiprodukte helfen bei Hochwasserschutz

Samtgemeinde Nenndorf. In der Samtgemeinde Nenndorf haben sich in den vergangenen Tagen die Verbesserungen im Hochwasserschutz ausgezahlt, die im Zuge der Aue-Renaturierung vorgenommen worden waren. Eigentlich sind die zusätzlichen Retentionsräume bei Riepen und Rehren nur ein Beiprodukt, dennoch laufen diese bei ansteigenden Pegelständen nun automatisch voll, wie Frank Faber vom zuständigen Unterhaltungsverband West- und Südaue auf Anfrage erklärte.

veröffentlicht am 22.02.2016 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Einen Maßnahmenplan für die Hochwasservorbeugung gibt es indes nicht. Die Wehre, an denen Privatleute Strom mit dem Auewasser erzeugen – beispielsweise bei Rehren –, öffnen sich automatisch, sobald der Wasserstand in bedrohliche Regionen ansteigt. Außerdem kann das Wasserschifffahrtsamt am Mittellandkanal den Durchfluss des Dükers erhöhen, wenn Bedarf besteht.

Die Stadt Bad Nenndorf ist in ihrem Bereich dafür zuständig, dass die Gräben einen möglichst widerstandsfreien Wasserfluss haben. Auch für den Haster Bach ist die Stadt zuständig. Deshalb wurde ein Privatunternehmen beauftragt, um beispielsweise Böschungen zu mähen. Nach Worten von Bauamtsmitarbeiter Jürgen Bock muss das Unternehmen 24 Stunden lang in Bereitschaft sein, um auch kurzfristig helfen zu können – beispielsweise, wenn ein Baum umgestürzt ist und im Wege liegt.gus




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