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Senioren- und Behindertenvertretung zufrieden mit ablaufender Sitzungsperiode

Beirat wird Anfang Juni gewählt

Samtgemeinde Nenndorf. Die Mitglieder des Behinderten- und Seniorenbeirates der Samtgemeinde Nenndorf haben bei ihrem jüngsten Treffen den Wahltermin für die kommende Sitzungsperiode beschlossen. Die Delegierten der Vereine, Verbände und Interessenvertretungen sollen am Mittwoch, 3. Juni, ab 15 Uhr im Vereinsheim (Mehrgenerationenhaus) an der Bahnhofstraße das Gremium neu besetzen. Zur Vorbereitung der Wahl will der amtierende Behinderten- und Seniorenbeirat für Dienstag, 5. Mai, ein zusätzliches Treffen für Interessierte und die Delegierten anbieten.

veröffentlicht am 01.04.2015 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:42 Uhr

Der scheidende Vorsitzende des Gremiums, Friedrich Kräft, nutzte die jüngste Sitzung in der „Curanum-Residenz“, um auf die vergangenen drei Jahre zurückzublicken. „Wir sind mit der Leistung in vielen Bereichen zufrieden“, erklärte Kräft. „Wir hatten in den vergangenen drei Jahren allerdings wenig Resonanz aus der Bevölkerung.“

Zu den Erfolgen des Beirates zählte er, dass es seinen Mitstreitern und ihm gelungen sei, dass an der Bahnhofstraße Markierungen für Sehbehinderte angelegt wurden. Weitere erreichte Ziele seien, dass eine Toilette unterhalb der Wandelhalle mit einem sogenannten Euro-Schloss ausgestattet worden ist. Mithilfe einer solchen Schließanlage haben Behinderte freien Zugang zu sanitären Einrichtungen, so Kräft. Auch die Verteilung von 5000 Notfallkarten sei ein Verdienst des scheidenden Behinderten- und Seniorenbeirates, betonte der Vorsitzende, ebenso wie die Einrichtung einer Haltestelle an der Buchenallee. Dadurch sei es für Senioren jetzt einfacher, den höher gelegenen Teil des Friedhofs zu erreichen.

Bei aller Freude über das Erreichte bekannte der Beirat, dass auf die Nachfolger noch einige Aufgaben warten. Dazu gehört unter anderem das Thema „graue Wohnungsnot“. In Bad Nenndorf drohe behindertengerechter Wohnraum immer teurer zu werden, mahnten Siegfried Kreft und Klaus-Dieter Salzbrunn gemeinsam mit Kräft an. Ziel müsse es sein, dass entsprechender Wohnraum für Ältere auch mit wenig Einkommen bezahlbar sei.

Darüber hinaus wünschen sich die Interessenvertreter eine Einbahnstraßen-Regelung sowie den Bau eines Fußwegs an der Kreuzstraße. Ein weiteres Thema ist Salzbrunn zufolge mehrfach von Besuchern der Sprechstunde angesprochen worden. „Es ist für viele Ältere ein Problem, das es in Bad Nenndorf keine Fahrkarten für die Fernzugverbindungen gibt.“ Dies stelle viele Senioren vor große Probleme.bes




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