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Energiebericht gibt Auskunft über Anteil der „Regenerativen“ in Bückeburg

Bereits 336 Fotovoltaikanlagen in der Stadt

Bückeburg. Energiewende und regenerative Energie sind in aller Munde (Bericht oben). Doch welche Rolle spielen alternative Energien vor Ort, welchen Anteil haben sie am Gesamtverbrauch? Für den Strom gibt der Energiebericht der „Westfalen Weser Netz“ Antwort. Ein Blick auf Bückeburg, die Zahlen stammen aus 2013:

veröffentlicht am 08.02.2016 um 14:50 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:33 Uhr

Laut Energiebericht wurden 6,6 Prozent des in der Stadt verbrauchten Stroms auch vor Ort erzeugt, das sind 6566 Megawattstunden (MWh). Davon entfallen zwei Drittel auf Fotovoltaikanlagen (4134 MWh), gut ein Drittel auf die Windenergie (2432 MWh). Inzwischen dürfte der Gesamtanteil etwas höher liegen.

Auf den Landkreis Schaumburg bezogen ist der Anteil in Bückeburg aber immer noch gering: Schaumburgweit werden immerhin 25,6 Prozent des Stroms im Landkreis vor Ort erzeugt. Neben Wind und Sonne spielen auch Biomasse und Wasserkraft eine (geringe) Rolle.

Überraschend ist beim Blick auf die Bückeburger Statistik die hohe Zahl von Fotovoltaik-Anlagen in der Stadt – immerhin 336. Viele Privatleute haben also inzwischen Kollektoren auf ihren Dächern montiert, sicherlich auch ein Erfolg des Solartages. Von einer „Verspargelung“ der Landschaft kann man in Bückeburg dagegen kaum sprechen: Der Energiebericht weist nur drei Windkraftanlagen aus.

Berechnet hat „Westfalen Weser Netz“ auch die Auswirkungen auf die Umwelt. Danach entsprechen 6566 MWH ins Netz eingespeister „Ortsstrom“ einem um 4794 Tonnen verringerten CO2-Ausstoß.

Ein weiterer Baustein lokaler Energieerzeugung ist die Kraft-Wärme-Kopplung. Die Blockheizkraftwerke, die aus Erdgas Strom und Wärme erzeugen, sichern 1,4 Prozent des Gesamtstrombedarfs der Stadt. 13 Anlagen dieser Art werden in der Statistik geführt.kk




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