weather-image
27°
Abschwimmen im Bergbad

Bergbad: Beste Saison seit 14 Jahren

BÜCKEBURG. Mit dem besten Ergebnis seit 14 Jahren hat das Bergbad die Sommersaison 2018 abgeschlossen. Unglaubliche 138 214 Badegäste kamen in diesem Sommer ins Badeparadies an der Birkenallee. Die Zahlen und die Bilder einer Sonnensaison:

veröffentlicht am 16.09.2018 um 15:11 Uhr
aktualisiert am 16.09.2018 um 19:20 Uhr

Mit dem besten Ergebnis seit 14 Jahren hat das Bergbad die Sommersaison 2018 abgeschlossen. Foto: JP
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite

BÜCKEBURG.Mit dem besten Ergebnis seit 14 Jahren hat das Bergbad die Sommersaison 2018 abgeschlossen. 138 214 Badegäste und damit 66 Prozent mehr als im Vorjahr besuchten bis zum traditionellen Abschwimmen am gestrigen Sonntag das Badeparadies an der Birkenallee. Nur im Hitzesommer 2003 und 2004 waren es seit Beginn der automatischen Besucherzählung mehr.

Besucherstärkster Monat war mit 47 930 Badegästen der Juli. Aber schon der Mai fiel mit 25 740 Badegästen stärker aus als alle Eröffnungsmonate der letzten zehn Jahre. Und selbst der September lag noch mit 6 355 Besuchern weit über dem Durchschnitt.

Lediglich bei den Tagesspitzen konnte die Saison 2018 im Vergleich mit früheren Rekordsommern nicht mithalten: Der 7. August auf der Pole-Position lag mit 3 589 Besuchern klar hinter den früheren Rekordwerten wie beispielsweise dem 19. August 2012 mit insgesamt 5 273 Badegästen.

Noch ein letztes Mal in dieser Saison mit Anlauf vom Sprungturm: Lea Everding (14) hebt ab. Foto: JP
  • Noch ein letztes Mal in dieser Saison mit Anlauf vom Sprungturm: Lea Everding (14) hebt ab. Foto: JP
138.214 Badegäste und damit 66 Prozent mehr als im Vorjahr besuchten bis zum traditionellen Abschwimmen das Bergbad. Foto: JP
  • 138.214 Badegäste und damit 66 Prozent mehr als im Vorjahr besuchten bis zum traditionellen Abschwimmen das Bergbad. Foto: JP
Noch einmal Sonne und Wassertemperaturen von 25 Grad: Das freut nicht nur Bürgermeister Reiner Brombach, Betriebsleiter Erik Rechenberg und DLRG-Einsatzleiter Klaus Schneider (von rechts). Foto: JP
  • Noch einmal Sonne und Wassertemperaturen von 25 Grad: Das freut nicht nur Bürgermeister Reiner Brombach, Betriebsleiter Erik Rechenberg und DLRG-Einsatzleiter Klaus Schneider (von rechts). Foto: JP
Viele Badegäste, das bedeutete aber auch viel Arbeit für die DLRG Bückeburg. Foto: JP
  • Viele Badegäste, das bedeutete aber auch viel Arbeit für die DLRG Bückeburg. Foto: JP
Noch ein letztes Mal in dieser Saison mit Anlauf vom Sprungturm: Lea Everding (14) hebt ab. Foto: JP
138.214 Badegäste und damit 66 Prozent mehr als im Vorjahr besuchten bis zum traditionellen Abschwimmen das Bergbad. Foto: JP
Noch einmal Sonne und Wassertemperaturen von 25 Grad: Das freut nicht nur Bürgermeister Reiner Brombach, Betriebsleiter Erik Rechenberg und DLRG-Einsatzleiter Klaus Schneider (von rechts). Foto: JP
Viele Badegäste, das bedeutete aber auch viel Arbeit für die DLRG Bückeburg. Foto: JP

„Für uns ist ein solcher Erfolg nach den verregneten Sommern der letzten Jahre ein klarer Beleg, dass das Bergbad nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat“, freute sich Betriebsleiter Erik Rechenberg. „Stimmt das Wetter, dann ist das Bergbad ein absoluter Publikumsmagnet.“ Das sah auch Bürgermeister Reiner Brombach so: „Die Attraktivität des Bergbads ist ungebrochen.“

Viele Badegäste, das bedeutete aber auch viel Arbeit für die DLRG Bückeburg, die an heißen Wochenendtagen das Bäder-Team mit seinen ehrenamtlichen Rettungsschwimmern unterstützte. „Für uns war’s ein langer und anstrengender Sommer, da wir aufgrund des Wetters rund 50 Prozent mehr Wachstunden abgeleistet haben als sonst“, so DLRG-Einsatzleiter Klaus Schneider. Glücklicherweise ohne Badeunfälle oder sonstige schwerwiegende Zwischenfälle, bei denen die Rettungsschwimmer oder das Badpersonal hätten eingreifen müssen.

Eine Tortur stellten die heißen und regenarmen Wochen allerdings für Natur und Pflanzenwelt dar, und das hinterließ auch im Bergbad deutliche Spuren. Vom Gras der ansonsten tiefgrünen Liegewiese rund um das Sportbecken blieb am Ende der Saison fast nur noch eine staubbraune, verdorrte Steppe, und auch die Bäume auf dem weitläufigen Gelände litten unter der Wasserknappheit. Erik Rechenberg: „Wir hoffen, dass der Rasen sich erholt, ansonsten müssen wir im Frühjahr etwas tun.“




Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Kommentare