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Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung stattet der Bundeshauptstadt einen Besuch ab

Berlin war ein Erlebnis

Röcke. Seit einigen Jahren beendet die Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt immer das Jahresprogramm der Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung. So sollte es auch 2014 sein, aber diesmal wurde sie anders als üblich durchgeführt, nämlich als Dreitagefahrt nach Berlin, mit Besuch des Bundestages.

veröffentlicht am 14.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

Bereits im Vorjahr hatte der 2. Vorsitzende, Michael Wolters, als Organisator die Verbindungen zum Büro des damaligen örtlichen Bundestagsabgeordneten Edathy hergestellt und bald auch die Terminzusage für den Besuch einer maximal 50 Personen starken Besuchergruppe erhalten. Alles andere verlief nach Plan, bis es dann auf einmal hieß: O Schreck, der MdB Edathy ist Ex-MdB! Glücklicherweise übernahm Gabriele Lösekrug-Möller, SPD-Abgeordnete des Nachbarkreises Hameln-Pyrmont, alle getroffenen Absprachen, und die Fahrt konnte wie geplant stattfinden.

Zügig wurde Berlin erreicht, und sofort ging es zum Abgeordnetenhaus. Da die Parlamentarische Staatssekretärin eine auswärtige Verpflichtung hatte, führte ihr Büroleiter das circa 45-minütige informative Gespräch durch. Nach dem Essen im Abgeordnetenhaus fuhren die Röcker dann zum zentral gelegenen Hotel in der Nähe des früheren „Checkpoint Charly“, von wo später einzeln oder in kleinen Gruppen Richtung Weihnachtsmärkte aufgebrochen wurde. Vor allem der am Gendarmenmarkt war beliebt, daher herrschte dort nicht nur ein Gedränge, sondern man traf auch immer wieder andere Leute aus der Gruppe.

Am nächsten Vormittag stand dann der Besuch des Bundestages auf dem Programm. Nach der üblichen Warterei in der Schlange ging es dann zuerst durch den intensiven Sicherheitscheck, um später auf der Besuchertribüne des Bundestages Platz nehmen zu können.

Dort hielt ein Mitarbeiter des Besucherdienstes gekonnt einen sehr interessanten Vortrag, teilweise im Frage-Antwort-Spiel, gespickt mit etlichen Anekdoten. Zum Abschluss des Besuches konnte dann jeder individuell sich bis zur Kuppel begeben und bei schönem Sonnenwetter die Ausblicke genießen.

Beim Warten auf den Bus konnte man noch die Abfahrt der Kolonne des neuen afghanischen Präsidenten miterleben. Anschließend ging es dann mit dem Bus und einem jungen Stadtführer auf eine sehr interessant gestaltete, gut dreistündige Stadtrundfahrt mit Stopp am kleinen Mauermuseum an der Bernauer Straße. Der Rest des Tages bzw. Abends war dann wieder „zur freien Verfügung“, vorzugsweise auf einem Weihnachtsmarkt.

Nach dem Frühstück hieß es dann am Sonntag, rechtzeitig Potsdam zu erreichen, wo im Zentrum wieder ein Stadtführer auf eine Stadtrundfahrt mit uns wartete. Zum Abschluss konnte man dann durch das Holländische Viertel bummeln und/ oder den dortigen Weihnachtsmarkt besuchen, bevor die Heimfahrt nach Röcke angetreten wurde.red




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