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Beschwerden gegen Lärm gehen weiter

Bückeburg (rc). Die andauernden Beschwerden zweier Bewohner der Innenstadt gegen zu viel Lärm in der Stadt sind erneut auf der Versammlung des BSM diskutiert worden.

veröffentlicht am 09.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:41 Uhr

Wie „Bistro“-Wirt Michael Vogt schilderte, ende dieser Sommer für ihn mit einer Anzeige, weil zwei Minuten nach der auf 23 Uhr verlängerten Sperrstunde noch Gäste an einem der Tische gesessen und noch nicht ganz ausgetrunken hatten. „Und die Geldbuße ist nicht unerheblich, weil mir der Landkreis Vorsatz zur Last legt.“ Sein Nachbar, die „Falle“, hat in diesem Sommer wegen der permanenten Beschwerden seinen Biergarten im hinteren Bereich bereits komplett geschlossen. Vogt forderte Stadt und BSM auf, noch geschlossener aufzutreten und eine Lösung zu finden: „So geht einfach der Spaßfaktor in der gesamten Stadt den Bach hinunter.“

Diese Lösung könne nur auf landes- oder bundespolitischer Ebene durch eine Änderung der Gesetze gefunden, sagte der scheidende BSM-Vorsitzende Sønke Lorenzen: „Gegen bestehende Gesetze kommen wir nicht an.“ Gespräche mit den beiden Beschwerdeführern aus der oberen Langen Straße sowie aus dem Bereich des ehemaligen Tankhofs Harting hätten nichts geholfen. Er habe den Eindruck, dass es den beiden gar nicht so sehr um den Lärm gehe: „Es ärgert sie anscheinend, dass sich nicht an Gesetze gehalten wird.“




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