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Horst Schwarze lobt Eveser Dorfgemeinschaft: Großgemeinde ist jetzt richtig zusammengewachsen

Bestnote vom Bürgermeister

Evesen. Ortsbürgermeister Horst Schwarze hat der das örtliche Erntefest organisierenden Eveser Dorfgemeinschaft ein außergewöhnlich kräftiges Lob spendiert. „Unsere Großgemeinde, die es ja eigentlich gar nicht mehr gibt, ist jetzt richtig zusammengewachsen“, betonte Schwarze in seiner Festansprache. Der Bürgermeister machte das Zusammenwachsen an der Tatsache fest, dass sowohl die Erntemagd als auch der Ernteknecht ihren Wohnsitz im Ortsteil Röcke haben. „Wenn mir das jemand vor 15 Jahren vorausgesagt hätte, dann hätte ich das nicht geglaubt.“

veröffentlicht am 11.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

„Damit hat er uns die Bestnote verpasst“, war im Kreis der Dorfgemeinschaft zu vernehmen. Schwarze stellte zudem die große aktive und passive Beteiligung am Erntefesthöhepunkt, dem Festumzug der geschmückten Traktorgespanne, heraus. „Wir haben, wie eigentlich jedes Mal, die meisten Wagen und die Zuschauerresonanz ist unglaublich“, hielt der Bürgermeister fest. „Ich bedanke mich bei meiner Dorfjugend, dass sie es auch in diesem Jahr wieder geschafft hat, so eine herrliche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.“ Dabei sei es heutzutage gar nicht mehr so einfach, ein derartiges Fest auszurichten. „Aber wir kriegen das hier bei uns in Evesen immer ganz gut hin.“

Bevor Erntemagd Lisa Kuhlmann und Ernteknecht Niklas Hammelmann das Dorfleben der zurückliegenden Monate in launigen Versen Revue passieren ließen, lenkte Pastor Heinz Schultheiß mit dem Sprichwort „Man isst das Brot und nicht das Gold“ das Geschehen in etwas nachdenklichere Bahnen. „Es ist nicht ganz selbstverständlich, dass wir hier und heute so ruhig und besinnlich feiern können“, merkte der Geistliche an. Und ebenso wenig sei es selbstverständlich, dass die Menschen überall genug zu beißen hätten. Dank sei auch denjenigen zu zollen, die Getreide anbauten und zu Brot verarbeiteten.

Schwarze und Schultheiß hatten es sich wie in den Vorjahren nicht nehmen lassen, den über die Tanzstationen Röcke (Feuerwehrhaus), Petzen (Hofcafé Peetzen 10), Evesen (Feuerwehrhaus), Berenbusch (Dorfplatz) und Nordholz (Alte Post) zum an der Mühle errichteten Festzelt führenden Zug auf dem Wagen der Dorfgemeinschaft zu begleiten. Die Zahl der von vielen Schaulustigen begrüßten Fuhrwerke erreichte in diesem Jahr die bemerkenswerte Höhe von 33.

Mit von der fidelen Trachten-Partie waren außer den örtlichen Teilnehmern Abordnungen aus Echtorf, Nammen, Wülpke, Scheie, Südhorsten, Volksdorf, Heeßen, Vehlen, Rusbend, Cammer und der Kornmarsch sowie die Schaumburger Auslese und der Schaumburger Ernteexpress.

Wesentlich zum Erfolg der Feier trugen die Akteure der Schaumburger Musikanten bei, die den Gespannen ein schwungvolles musikalisches Willkommen bereiteten und hernach die unter der Erntekrone tanzenden Trachtenträger zu Höchstleistungen animierten.

Am Abend übernahm Diskjockey „Marco K.“ die Regie. Der Hit-Experte wusste am Sonntag ebenso zu begeistern wie am Freitag, als das Motto zum Auftakt des dreitägigen Brauchtumsvergnügens „Enjoy the Party“ gelautet hatte. Am Sonnabend sorgte die Formation „MAX Band“ für Spaß, Unterhaltung und gute Laune.bus




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