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Reservisten-Partnerschaft Wien-Bückeburg besteht seit 1981

Besuch aus der Donaumetropole

BÜCKEBURG. Auch langjährige Freundschaften bedürfen der Pflege: Die seit 1981 bestehende Partnerschaft zwischen der Offiziersgesellschaft (OG) Wien und dem Arbeitskreis Reserveoffiziere (RK AKRO) Bückeburg wurde deshalb mit einem einwöchigen Besuchsprogramm in Norddeutschland vertieft.

veröffentlicht am 20.07.2018 um 10:13 Uhr
aktualisiert am 20.07.2018 um 18:10 Uhr

Gruppenfoto mit MdL Karsten Becker (1. Reihe, Mi.) vor dem Kasino der Jägerkaserne. Foto: pr
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2016 weilte eine Delegation des AKRO in der Donaumetropole, dem nun der Gegenbesuch in der ehemaligen Residenzstadt folgte. Unausgesprochener Höhepunkt dabei war der Tag beim Panzerbataillon 414 in Bergen-Lohheide, dessen Kommandeur Oberstleutnant Marco Niemeyer die Besuchergruppe willkommen hieß.

Sein Stellvertreter, Major Christian Sievers, Angehöriger der niederländischen „Landmacht“, stellte das gemischte deutsch-niederländische Bataillon vor. Die 18 Panzer der 4. Kompanie werden von niederländischen Soldaten betrieben, die auch die deutsche Sprache sicher beherrschen müssen. Ihr oberster Dienstherr ist König Willem-Alexander, der dem Bataillon in dieser Eigenschaft ebenso einen Besuch abstattete wie viele Minister und Generäle, die sich in dem „Vorzeigeverband“ gerne informieren lassen. Auf der Schießbahn 7B des Truppenübungsplatzes Bergen zeigten die Leoparden des Bataillons im scharfen Schuss, was sie können.

Das „Internationale Hubschrauberausbildungszentrum“ in Bückeburg stellte nicht nur die Unterkunft für die Besucher bereit, sondern ermöglichte auch den „Mitflug“ in seinen Simulatoren. Ein Angehöriger des Militärischen Nachrichtenwesens informierte über den Einsatz der Bundeswehr in Mali und Niger, Polizeioberkommissar Detlef Leger von der Bundespolizei in Hannover über Gliederung und Auftrag seiner Dienststelle sowie den Einsatz rund um den Bahnverkehr.

Oberstleutnant d.R. Bernd Kirsch (stehend) begrüßt die Gäste beim Abschlussabend im Kasino. Foto: pr
  • Oberstleutnant d.R. Bernd Kirsch (stehend) begrüßt die Gäste beim Abschlussabend im Kasino. Foto: pr

Neben den militärischen Programmpunkten kamen auch Wirtschafts- und Landeskunde nicht zu kurz. In Bielefeld war die Firma Dr. Oetker Besuchsziel, in Hannover-Stöcken das VW Transporterwerk, das auch mit seinen Robotern einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Der Kurort Bad Salzuflen im benachbarten Lipperland überzeugte durch seine Gradierwerke. Zur Entschleunigung war die Schifffahrt auf der Weser mit ins Programm aufgenommen worden. Von der Mindener Schachtschleuse stromaufwärts bis hinauf nach Porta Westfalica zog die Landschaft an den Passagieren gemächlich vorbei. Vom neugestalteten Kaiser-Wilhelm Denkmal genossen Gäste wie Gastgeber die herrliche Fernsicht.




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