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Eltern der Ganztagsschulkinder wünschen längere Dauer in den Ferien – Politik will das Thema beraten

Betreuungszeiten: Ausweitung in Ferien gewollt

Bückeburg (bus). Die Eltern der in Ganztagsschulen unterrichteten Bückeburger Kinder wünschen sich mit großer Mehrheit eine Ausweitung der Betreuungszeiten in den Ferien. „Die heutigen Angebote erfüllen weder in Bezug auf die Platzzahlen noch in Bezug auf die Betreuungsdauer die Vorstellungen der Erziehungsberechtigten“, verdeutlichte Christian Schütte, Fachgebietsleiter Bürgerservice, den Mitgliedern des Schulausschusses auf ihrer jüngsten Sitzung.

veröffentlicht am 13.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:21 Uhr

Derzeit bietet die Stadt in der Jugendfreizeitstätte eine Ferienbetreuung für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit 22 Plätzen an. Die Betreuung erfolgt jeweils in den Winter-, Oster-, Sommer- und Herbstferien an Wochentagen in der Zeit von 8 bis 13 Uhr. In der „Stätte“ kümmern sich überwiegend ehrenamtliche Kräfte um die Mädchen und Jungen. Trotzdem sind sämtliche Plätze regelmäßig belegt.

Eine Befragung in allen Kindertagesstätten und Grundschulen sowie direkt bei Eltern mit jüngeren Kindern ergab unterdessen einen wesentlich höheren Betreuungsbedarf. Zudem führte die Umfrage vor Augen, dass die Erziehungsberechtigten eine regelmäßige und verlässliche Betreuungsstruktur wünschen. Rund 70 Prozent der Befragten brachten den Wunsch nach einer ganztägigen Betreuung zum Ausdruck. Die Ganztagsschulangebote werden gegenwärtig von etwa einem Drittel der Schüler (etwa 250) genutzt. „Ein Großteil dieser Kinder wird in den Ferienzeiten nur zeitanteilige Betreuung durch Eltern oder Großeltern erfahren“, erklärte der zuständige Fachgebietsleiter.

Weitere Details der Befragung: Die Ferienbetreuung sollte zwischen 7 und 9 Uhr beginnen und zwischen 13 und 19 Uhr enden. Eine Betreuung bis 14 Uhr benötigten 32 Prozent, eine Betreuung bis 17 Uhr 66 Prozent der Eltern. Der Betreuungsbedarf ist in den Oster- und Herbstferien höher als in den Sommerferien.

Die Ausschussmitglieder kamen überein, das Thema in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ausschuss für Jugend und Familie ausführlich zu erörtern.




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