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35 Jahre alt: Bürgermeister erneuern Partnerschaft zwischen Nieuwerkerk und Bückeburg

Beziehungen pflegen, fördern und beleben

Bückeburg (bus). Die Bürgermeister von Nieuwerkerk aan den Ijssel und Bückeburg, André Bonthuis und Reiner Brombach, haben die seit 35 Jahren zwischen den beiden Kommunen währende Partnerschaft erneuert. „Durch Austausche zwischen den Einwohnern, Vereinen und Schulen sollen die ständigen Beziehungen zwischen unseren Städten von uns gepflegt und gefördert werden“, heißt es in einer von niederländischer und deutscher Seite unterzeichneten Urkunde.

veröffentlicht am 17.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 20:21 Uhr

Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen einer festlichen Ratssitzung, an der im neuen Sitzungssaal des Rathauses außer zahlreichen Ehrengästen und Besuchern aus Holland und Frankreich auch der Bürgermeister von Bückeburgs zweiter Partnerstadt Sablé-sur-Sarthe, Marc Joulaud, teilnahm. Alle offiziellen Vertreter trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Die Partnerschaft habe sich insbesondere deshalb zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, weil es gelungen sei, die Menschen beider, respektive der drei Städte für diesen Gedanken zu begeistern, sagte Brombach. „Heute ist die Partnerschaft zu einer wohltuenden Normalität für uns alle geworden“, unterstrich der Bürgermeister. Was am Anfang, als die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch deutlich spürbar waren, gar nicht selbstverständlich gewesen sei.

Der amtierende Bürgermeister erinnerte an die Stadtoberhäupter Nieuwerkerks, Cornelis van der Linde, Leo van Heugten und Henk van der Goot sowie die Stadtdirektoren Harry Roffel, Otto Dykstra und Mark van der Veer, und an deren Bückeburger Pendants Helmut Preul, Dr. Alfons Echterhoff, Ewald Waltemathe und Edeltraut Müller sowie Dietrich von Löbbecke und Ernst Möller, die allesamt die Beziehungen zwischen den drei Gemeinwesen „mit Leben gefüllt und zu dem gemacht haben, was sie heute sind“.

Von Wichtigkeit sei aber nicht nur, dass die jeweiligen Repräsentanten den Gedanken der Partnerschaft mit voller Überzeugung gefördert und vertreten hätten, stellte Brombach heraus. Auch sogenannten normalen Menschen käme beträchtliche Bedeutung zu. Hier nannte der Bürgermeister stellvertretend Jop Gallé, Ernie Becker, Hans Smulders, Werner Debbe, Chris Nebelstein, Siegfried Demjanenko, Jos Wiegmann und Wolfhard Müller.

Brombach plädierte für die uneingeschränkte Fortsetzung der Partnerschaften: „Die Beziehungen zwischen den Menschen unserer Völker muss weiter gepflegt und insbesondere in das Bewusstsein der nachwachsenden Generationen getragen werden, um dauerhaft sicher zu sein, dass Verständigung und Toleranz die Menschheit weiter bringen als die Austragung von Konflikten, die nicht selten aus Unkenntnis und Missverständnissen herrühren.“

Bonthuis und Joulaud nahmen die Grundgedanken Brombachs auf. „Freundschaft ist nicht nur ein Geschenk, sondern eine dauerhafte Aufgabe“, zitierte der Niederländer Helmut Preul. „Wir drei sind ein Sinnbild für das Europa der Menschen.“ Der Franzose verglich die Partnerstädte mit „Gliedern in der großen Kette beim Bau Europas“. Die Partnerschaften müssten unterdessen „immer wieder belebt und regeneriert“ werden.




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