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Adventsmusik stößt auf großes Interesse

Bilder aus Musik mit Trompete und Orgel

Bückeburg (dis). Trotz eisiger Außentemperaturen ist die Adventsmusik für Bläser und Orgel am Sonntagnachmittag auf so großes Interesse gestoßen, dass die Stadtkirche gut besetzt war.

veröffentlicht am 30.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:21 Uhr

Einleitend erfreute der Posaunenchor unter Anweisung des mittrompetenden Kantors Siebelt Meier bei der Darbietung von Ingo Bredenbachs (Jahrgang 1959) klangvoll vertontem „Macht hoch die Tür“. Danach stimmte Pastor Dr. Wieland Kastning in dessen Begrüßung und in einer später folgenden kurzen Andacht auf die Adventszeit ein, um dann wieder den Instrumentalisten Gehör zu verschaffen. Die verbreiteten - ab jetzt unter gesanglicher Assistenz der Gemeinde – mit „Macht hoch die Tür“ feierliche Stimmung. Warme Farben prägten anschließend „O Heiland, reiß die Himmel auf“, und wirkungsbedacht ausgestattet wurden zudem die intensive Meditation über „Es kommt ein Schiff, geladen“ sowie „Nun jauchzet, all ihr Frommen“.

Besonders eindringlich vermittelten die Bläser „Wie soll ich dich empfangen“ und sorgten bei „Die Nacht ist vorgedrungen“ für ansprechende musikalische Bilder. Diese schlüssigen Interpretationsweisen galten auch für „O komm, o komm, du Morgenstern“ sowie die heitere Meditation über „Tochter Zion, freue dich“, die ohne vokale Assistenz des Publikums ihre rhythmisch spritzige Partitur entfaltete. Beim Finale im „Tochter Zion, freue dich“ mischten die Anwesenden aber wieder kräftig mit.

Verdienter Beifall für alle Beteiligten

Das Solo-Recital von Kai Kupschus an der Orgel markierte ebenfalls kleine Höhepunkte. Der Fachmann entlockt dem königlichen Instrument in dem Gotteshaus ja häufig zarte und herbere Töne. Bei aller Leichtigkeit sind in seinem Spiel Strukturen und Formen prägnant verdeutlicht. Jetzt war der Organist in Pablo Brunas hier fließendem, dort pointierten „Tiento de 1 tono de mano derecha“, Bachs melodischem „Nun komm, der Heiden Heiland“ und dem sanften „Rhosymedre“ von Williams zu Hause.

Verdienter Beifall für alle Beteiligten ließ nicht auf sich warten.




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