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LSV Boule "Atomiser le fer" bleibt ungeschlagen / Nachwuchsteam auf Rang zwei / Für Kreismeisterschaft qualifiziert

Boule-Meisterschaft: Titelverteidiger siegt mit weißer Weste

Eilsen (sig). Nach siebeneinhalb Stunden stand am Sonnabend im Englischen Garten der Boulemeister der Samtgemeinde fest. Was viele erwartet hatten, das traf auch ein: Der Titelverteidiger setzte sich im von unserer Zeitung ausgerichteten Turnier ein weiteres Mal durch. Die Mannschaft "Atomiser le fer" von der Boulesparte des Luhdener Sportvereins blieb ungeschlagen. Erneut wehrten die früheren Kreismeister den Ansturm der Ju gend ab.

veröffentlicht am 07.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Jugend - das war in diesem Fall das Nemesis-Quartett des Luhdener SV. Diesem Team gehört mit Sicherheit die Zukunft. Es verlor nur gegen den späteren Meister und holte sich sonst klare Siege. Beide Mannschaften kennen sich vom gemeinsamen Training und sind auch mit den taktischen Finessen der Kontrahenten vertraut. Diesmal jedoch hatte "Atomiser le fer" noch auf alles eine Antwort - sowohl beim Anlegen der eigenen Stahlkugeln als auch beim Wegschießen der gegnerischen. Deshalb fiel der Sieg mit 13:3 sehr deutlich aus. Unbeeindruckt von dieser Niederlage kämpfte sich der LSV-Nachwuchs anschließend aber noch mit einem exzellenten Spielverhältnis auf den zweiten Platz vor. Damit haben sich beide Luhdener Teams für die Zwischenrunde zur Kreismeisterschaft qualifiziert. Zwei Teams aus Bad Eilsen gelang es, in die Phalanx der sechs starken Luhdener Teams einzubrechen. Den Bronze-Rang holte sich die Toskanarunde mit dem minimalen Vorsprung von einer Kugel vor den Toskaninis. Beide Mannschaften schafften drei Siege wie auch die "Grauen Wölfe" vom Luhdener SV, die Fünfte wurden. Mit je zwei Siegen und Niederlagen landeten im Mittelfeld LSV Boule carreau, TSV Ahnsen I, die Volksbank, LSV- Semi Secco, LSV-Ratatouille und die Damen vom Ahnser Landhaus. Darauf folgten mit je einem Sieg die Männer vom Landhaus Ahnsen I, das Rottfeldteam, Reisebüro Bad Eilsen und die Crackers. Ohne Punkte wurde das Ahnser Tischtennis-Team letzter. Siegchancen hatte dieses Team nur knapp verpasst. In diesem Jahr wurde die Meisterschaft erstmalig nach dem Schweizer Turniersystem ausgetragen, das aus dem Schach kommt und sich inzwischen auch in anderen Sportarten zunehmender Beliebtheit erfreut. Der Computer ermittelte für jede Mannschaft vier Gegner. Es gab keine Gruppen mehr. Erfreulicher Aspekt: Niemand musste vorzeitig ausscheiden. Den Siegerpokalübergab der Vorsitzende des Samtgemeinderates, Dr. Willi Dreves, dem neuen Meister aus Luhden. Aus den Händen von Landes-Zeitungs-Redakteur Thomas Meinecke bekamen die jungen Hoffnungsträger des Teams "Nemesis" und die Toskaninis ihre Pokale. Stellvertretend für den Schirmherren, Samtgemeinde-Bürgermeister Bernd Schönemann, gratulierte Dreves den erfolgreichen Teams und lobte das hohe Niveau der Spiele. Er sprach die Hoffnung aus, dass im nächsten Jahr auch Heeßen und Buchholz, die über neue Bouleanlagen verfügen, mehrere leistungsstarke Teams stellen. Abschließend dankte er dem Organisationsteam mit Christel Bergmann, Frank Struckmeier, Elke Dralle und Siegfried Klein für den reibungslosen Ablauf der Finalrunde.




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