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Feuer bei Gissler & Pass in Rodenberg / Mehrere Menschen erleiden Rauchvergiftung

Brand sorgt für neun Verletzte

Rodenberg. Ein Brand in der Firma Gissler & Pass in Rodenberg hat am Montagmittag ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren auf den Plan gerufen. Neun Menschen erlitten bei dem Vorfall eine leichte Rauchgasvergiftung, einer von ihnen wurde vorsichtshalber zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

veröffentlicht am 22.02.2016 um 17:57 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:34 Uhr

Das Feuer war an einer Maschine zum Schreddern von Altpapier ausgebrochen. In der Firma werden vor allem Wellpappe und Verpackungen hergestellt. Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte sich ein Lüftrad in der Maschine festgesetzt, überhitzte dann und setzte so das in der Maschine befindliche Papier in Brand, wie die Polizei auf Anfrage erklärte. Wie es zu dem Defekt kam, soll noch untersucht werden. Der materielle Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei im vierstelligen Bereich.

Die Feuerwehr war mit 70 Kräften aus den Ortswehren Rodenberg, Lauenau, Soldorf, Apelern und Algesdorf im Einsatz. Da sich die betroffene Maschine in einem Kellerraum befindet, hatten die Rettungsleute mit starker Rauchentwicklung zu kämpfen. Einsätze in Kellergewölben seien immer problematischer, erklärte Jens Löffler, stellvertretender Gemeindebrandmeister. Den Brandherd konnten die Helfer mithilfe von Wärmebildkameras schnell und unkompliziert ausmachen. Die schlechten Sichtverhältnisse und die ungünstige Erreichbarkeit erschwerten die Löscharbeiten in Kellerräumen aber grundsätzlich.

Trotz dieser Bedingungen sei der Einsatz glücklicherweise sehr glimpflich abgelaufen, so Löffler, das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht. Positiv wirkte sich der Umstand aus, dass tatsächlich nur der eine Raum betroffen war, in dem sich auch nur diese eine Maschine befand, sodass das Feuer nicht noch auf andere Objekte oder Räume übergreifen konnte. Nach gerade einmal 90 Minuten konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden, inklusive Abzug des Rauchs.

Für benachbarte Anwohner bestand Löffler zufolge keine Gefahr, da bei dem Feuer tatsächlich nur Papier im Spiel war. Der Raum selbst kann ebenfalls wieder gefahrlos betreten werden.kle




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