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Brave Fahrer auf der Kreisstraße 48

Hohnhorst. Entgegen der Befürchtungen einiger Bürger verhalten sich die Autofahrer auf der Haupt- und Ohndorfer Straße in Hohnhorst seit der geänderten Verkehrsführung anscheinend recht zurückhaltend. Das hat eine Messung der Polizei ergeben, wie Bürgermeister Wolfgang Lehrke dem Rat auf Anfrage berichtete. Ein Blitzer oder andere Maßnahmen, um die Geschwindigkeit dort zu reduzieren, befinden die Behörden daher als nicht notwendig.

veröffentlicht am 31.07.2015 um 17:35 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:22 Uhr

Seit der Bahnübergang in Hohnhorst geschlossen wurde, bildet die Hauptstraße eine Sackgasse. Der Weg zur Brücke führt über die Ohndorfer Straße, die auf geradem Weg in die Hauptstraße übergeht und zusammen mit dieser die K 48 bildet. Aus diesem Grund wurde die Verkehrsführung an dieser Stelle geändert, die abknickende Vorfahrt der Hauptstraße wurde abgeschafft, die K 48 ist nun eine Vorfahrtsstraße.

Daraus ergab sich die Befürchtung, dass die freie Fahrt geradeaus die Autofahrer zum Rasen verleiten könnte. Daher erfolgten vor und nach der Änderung Geschwindigkeitsmessungen der Polizei. Mit dem Ergebnis: Durchschnittlich waren die Fahrer dort mit 57 Stundenkilometern unterwegs. Ein außergewöhnlich gutes Resultat, resümierte die Polizei.

Da die Wahrnehmung im Ort aber klar eine andere sei und entsprechendes Gefahrenpotenzial bestehe, möchte die Gemeinde die Geschwindigkeitsmesstafel vor dem Kindergarten umsetzen und dort platzieren. Die Ergebnisse solcher Messtafeln sind strafrechtlich nicht verwertbar, sondern dienen eher als Fingerzeig für die Autofahrer. kle




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