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Bürger und Kommunalpolitiker größtenteils für "Rösertor" / Im Sommer Beginn der Abrissarbeiten

Breite Zustimmung für neues Einkaufszentrum

Obernkirchen (sig). Die meisten Einwohner der Bergstadt sehen dem Projekt des Investors aus Neustadt für das Gelände des ehemaligen Bauunternehmens Ackemann& Sohn positiv entgegen. Diese häufig zu hörende Bürgermeinung wird durch eine Umfrage bestätigt, die Obernkirchens "Grüne" im Internet eingerichtet haben. Der Ratsherr Thomas Stübke spricht von einer Zustimmung, die bei über 90 Prozent liegt.

veröffentlicht am 29.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:14 Uhr

Ratsherr Thomas Stübke (kleines Bild, l.) spricht in der Friedri

Noch bis zum 8. Januar haben alle Interessenten die Chance, im Fachbereich Bau/Entwicklung der Stadtverwaltung Einsicht in die Pläne und Baubeschreibungen für dieses Vorhaben zu nehmen. Danach werden die eingehenden Stellungnahmen zusammengefasst und geprüft, bevor sich dann der dafür zuständige Ratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt damit befasst. Dessen Stellungnahme geht an den Verwaltungsausschuss und anschließend an den Rat, der dann das letzte Wort hat. Parallel dazu läuft das Verfahren für die Änderung des Flächennutzungsplanes. Erst wenn diese vom Landkreis genehmigt wird, kann das Vorhaben in Angriff genommen werden. Der Investor, die Neustädter Immobilienfirma Rahlfs, geht davon aus, dass im kommenden Sommer mit den Abrissarbeiten an den alten Gebäudenbegonnen werden kann. Auf dem rund 14 000 Quadratmeter umfassenden Gelände, auf dem die Neubauten und 185 Parkplätze sowie Grünanlagen entstehen, soll lediglich das unmittelbar im Eingangsbereich liegende Verwaltungsgebäude stehen bleiben. Auf alles andere wartet der Abriss. Neben diesem Bau ist ein SB-Markt mit einer Verkaufsfläche von 900 Quadratmetern geplant. Im Gespräch waren "Penny" und "Aldi". Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, wie der Investor am Donnerstag telefonisch bestätigte. In einem weiteren großen Baukörper im Westen des früheren Ackemann-Grundstücks sollen REWE als Vollsortimenter mit 1900 Quadratmeter Verkaufsfläche einschließlich Getränkemarkt, der Discounter ABC-Schuhe (320 Quadratmeter) und "family" (160 Quadratmeter) Platz finden. Der Einfahrtsbereich in das neue Einkaufszentrum soll eine Breite von elf Metern erhalten, damit es keine Probleme mit dem Begegnungsverkehr gibt. Bei der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU), in der im September der Investor dieses Projekt vorstellte, war in den Redebeiträgen der anwesenden Kommunalpolitiker überwiegend Zustimmung für das Projekt zu spüren. Vor allem auch deshalb, weil man diesen Standort noch zum Kernstadtbereich zählt. Auch ein Schuhgeschäft fehlt in der Bergstadt bislang. Als problematisch wird in derÖffentlichkeit lediglich ein möglicher Umzug des Aldi-Marktes angesehen. Man befürchtet, dass damit der Bornemannplatz seine Anziehungskraft verliert.

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