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Freiwilliges Soziales Jahr beim ASB / Seminar vertieft Erfahrungen aus praktischer Arbeit

Breites Themenspektrum lebendig dargestellt

Bückeburg (rd). Seit 2005 bietet der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Hannover-Land/Schaumburg in Bückeburg für junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Zu einem echten Höhepunkt zählen mittlerweile die pädagogischen Seminare, die das FSJ des ASB begleiten. Die Seminare sind eine gelungene Abwechslung zum Arbeitsalltag.

veröffentlicht am 11.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 06:21 Uhr

So erlebten jetzt acht junge Menschen aus Niedersachsen das Abschlussseminar ihres Freiwilligen Sozialen Jahres im Jbf-Zentrum auf dem Bückeberg. Die jungen Leute waren in der Vergangenheit in den unterschiedlichsten Bereichen beim ASB eingesetzt: Hausnotruf, Patiententransport, Altenpflegeheim und Kindergarten.

„In den drei Seminarblöcken befassten sich die Teilnehmer mit Themen wie zum Beispiel Abschied, Verlust, Tod, Trauer und Neubeginn. Pädagogik im 20. Jahrhundert, Wahrnehmungsübungen und Erfahrungen in benachteiligten Situationen, Kommunikationstraining und Krisenintervention gehörten genauso dazu wie die Einführung in die Mediation und vieles mehr“, erklärt Kerstin Meier, pädagogischen Mitarbeiterin und Mediatorin, die seit Beginn im Jahr 2005 die Seminare ausarbeitet und leitet.

„Das Besondere an den Seminaren liegt sicher in der Lebendigkeit und der Veranschaulichung besonderer Themen. So gab es auch in diesem Seminar zum Thema Wahrnehmung einen Besuch beim Bildhauer Frisken an der Paschenburg. Der Künstler präsentiert seine Arbeiten und seine Arbeitsweise in einem offenen Atelier“, erläutert Meier einen Teil des Programms.

Außerdem gab es zum Thema „Gewalt im Kinderzimmer Deutschland“ noch einen Besuch bei der Bad Nenndorfer Polizei. Der Kontaktbeamte Tyskocil beantwortete mit Kompetenz und großer Geduld 32 im Vorfeld ausgearbeitete Fragen der jungen Menschen.

Einmal mehr ging ein freiwilliges soziales Jahr für acht sehr engagierte und verantwortungsbewusste junge Leute beim ASB – manchmal auch mit einer kleinen Träne im Auge – zu Ende.

Die „nächste Generation“ hat bereits in den letzten Wochen den sozialen Dienst angetreten und erwartet mit großer Spannung die abwechslungsreichen SeminarWochen.

Wer Interesse an einem freiwilligen sozialem Jahr hat, kann sich gern beim ASB unter der kostenfreien Rufnummer (0 800) 22 19 212 bei Götz Schulz melden oder im Internet unter www.asb-hannoverland-shg.de weitere Informationen einholen.




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