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Im Mai wird in Harzberg/Glashütte gefeiert

Bruno Albert setzt sich durch

HARZBERG/GLASHÜTTE. Das war ein Volltreffer für beide Seiten: Der Schützenverein Harzberg/Glashütte hat sich für 2018 gewappnet und weiß, dass er wieder ein Schützenfest feiern kann, und Bruno Albert weiß, dass er der neue Schützenkönig sein wird.

veröffentlicht am 23.11.2017 um 00:00 Uhr

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Durch seine Schießleistung hat er dem Zwei-Städte-Schützenverein aus Lügde und Schieder-Schwalenberg mit seinen 117 Mitgliedern das Fest im Mai ermöglicht. Das Datum steht noch nicht fest.

Oberst Hartmut Rissiek zeigte sich mit der Beteiligung an diesem besonderen Wettbewerb sehr zufrieden, als er zu später Stunde am Samstagabend seinen Schützenbrüdern vor dem Schützenhaus das Ergebnis verkündete. Rund 20 Aktive waren auf der Kleinkaliber-Anlage vor die Scheiben getreten, um den Kronprinzen zu ermitteln, der im Frühjahr die seit 2016 amtierende Majestät Klaus Timm ablöst. Seit 2002 wird im Verein alle zwei Jahre ein Schützenfest gefeiert. Deshalb wird Timm beim Stadtkönigsschießen in Lügde Anfang des neuen Jahres seinen Verein ein weiteres Mal vertreten.

Im Schützenhaus hängen Ehrentafeln mit den Namen der Schützenkönige und Königinnen. Viele Familiennamen findet man dort mehrfach über Jahrzehnte wieder. Den Namen Bruno Albert, der selbst auch bereits fast 25 Jahre im Schützenverein Harzberg/ Glashütte aktiv ist, wird man bis jetzt vergebens darauf suchen. Nun sah der Schütze aus Glashütte für sich den Zeitpunkt gekommen: Er legte Extratrainingseinheiten ein, verriet Oberst Rissiek und riet potenziellen Königskandidaten, diesem Beispiel bei den wöchentlichen Übungsschießen des Vereins jeweils freitags zu folgen. Mit 40 von 50 möglichen Ringen schoss Albert das beste Ergebnis aller Mitbewerber und durfte als Kronprinz die Gratulationen aller an diesem Abend entgegennehmen. König Klaus Timm hatte ihm die Schatulle mit dem Schmuckdiadem für das Haar seiner künftigen Königin zum Anschauen mitgebracht. Der Kronprinz wird als nächste Aufgabe im nächsten halben Jahr auf die Suche nach einer Begleiterin im Amt gehen. Wer die Auserwählte schließlich sein wird, das bleibt bis zum Auftakt des Schützenfestes bei der Inthronisation des Königspaares 2018/2020 das Geheimnis der künftigen Majestät. Aber so entspannt, wie Albert dieser Verpflichtung an diesem Abend entgegensah, dürfte das wohl für ihn kein Problem werden. Beim parallel ausgetragenen Pokalschießen der ehemaligen Könige setzte sich Heinz-F. Schröder durch. Bei den Damen gewann Christa Blome mit dem besten Schießergebnis des Abends: mit 47 von 50 möglichen Ring holte sie sich die Trophäe.AFK




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