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Friedhelm Lahmann tritt Nachfolge als Vorsitzender an / Präsident überreicht höchste Auszeichnung des Landesverbandes

BSG wählt Friedrich Aldag zu ihrem Ehrenvorsitzenden

Bückeburg (bus). Die Behinderten-Sportgemeinschaft Bückeburg (BSG) hat den ersten Ehrenvorsitzendes ihrer bis 1962 zurückreichenden Vereinsgeschichte gewählt. Während der ins Gasthaus Fenkner einberufenen Generalversammlung votierte die Mitgliedschaft einmütig dafür, Friedrich Aldag mit dieser außergewöhnlichen Anerkennung auszustatten. Der langjährige Vorsitzende hinterlasse „tiefe Spuren, die ich nur schwer ausfüllen kann“, sagte Friedhelm Lahmann, der die Nachfolge Aldags als BSG-Chef antrat.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 02:21 Uhr

Zusätzlich zu Ehrenvorsitz und einem üppig bestückten Präsentkorb erhielt Aldag aus den Händen von Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen, die Ehrengabe des Landesverbandes. „Mit dieser höchsten Auszeichnung des Verbandes verbinden wir den aufrichtigen Dank für die Mitarbeit beim Aufbau und bei der Ausbreitung der Behindertensportorganisation in Niedersachsen zum Wohle aller behinderten Menschen“, gab Finke zu verstehen.

Vielfältige Verdienste

Der Präsident erinnerte an die vielfältigen Verdienste des seit 1963 im BSG-Vorstand und seit 1977 an dessen vorderster Stelle engagierten Trägers des Bundesverdienstkreuzes. Er schätze den 1920 in Knatensen Geborenen als kritisch-wachsamen Begleiter. Unter Aldags Regie sei der heute rund 850 Mitglieder starke Bückeburger Verein zur zweitgrößten Behindertensport-Gemeinschaft Niedersachsens herangewachsen, hob Finke hervor. Den Ehrenvorsitzenden zeichneten Klarheit, Kooperationsfähigkeit und Teamgeist aus.

Mit dem Revirement an der Vereinsspitze ging eine Reihe weiterer personeller Veränderungen einher. Lahmann verantwortet bislang die Abteilungen Geschäfts- und Schriftführung. Als neuer Schriftführer wurde Heinz Busche gewählt; die Position des Geschäftsführers blieb vakant. Die Nachfolge der bisherigen (und mit einer Ehrenarmbanduhr verabschiedeten) Frauenwartin Dorothea Hammer trat Regina Tebbe an. Auf Sozialwart Martin Juhrich folgte Karola Neitzel. Den Vorstand komplettieren die aktuell nicht zur Wahl stehenden Dr. Thorwald Hey (stellvertretender Vorsitzender) und Schatzmeister Heiner Bredemeier.

Aldags letzter Jahresbericht geriet angesichts des bevorstehenden Abschieds ein wenig allgemeiner als in der zurückliegenden Zeit. „Wir haben uns inzwischen an viele Dinge gewöhnt, die vielfach als selbstverständlich angesehen werden“, rief der Vorsitzende den Anwesenden ins Gedächtnis. Insbesondere bei der Errichtung der heute aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenkenden Sportanlage auf dem Dr.-Faust-Platz seien „Eigenleistungen erbracht worden, die Ihresgleichen suchen“.




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