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Junge Nachwuchsstars führen Kindermusical „Die Buchstabiskis“ in St.-Godehardi-Kirche auf

Buchstaben bis zum Abwinken

Bad Nenndorf (ems). Die St.-Godehardi-Kirche ist am vergangenen Freitagabend einmal mehr zur Bühne geworden, als dort gut 30 Kinder im Alter von drei bis 13 Jahren das Kindermusical „Die Buchstabiskis“ aufgeführt haben. Text und Idee des unterhaltsamen Stückes gehen auf Lothar Teckemeyer zurück, die Musik auf Wolfgang Teichmann.

veröffentlicht am 02.07.2012 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:42 Uhr

Im Inhalt geht es um die Familie der buchstabenhungrigen Buchstabiskis, die von sich selbst sagen: „Wir haben großen Buchstabenhunger, wir essen sie von A bis Z. Wir wollen keine Torte vom Bäcker, die ist uns zu fett.“

So war denn auch der Altarraum mit vielerlei Buchstaben und Hausrat geschmückt. Teile des Alphabets hingen auf einer Wäscheleine neben einer ganzen Reihe Klopapierrollen. Diese waren für Opa Buchstabiski vorgesehen, der angeblich zu viele Buchstaben verdrückt hatte – und infolgedessen geraume Zeit auf dem „stillen Örtchen“ verbringen musste. Dazu schmetterte das Ensemble lautstark den „Buchstabenüberfresserblues“: „Mensch, ich höre lautes Magengrimmen. Macht das K im Bauch grad’ Rückenschwimmen? Hast zu viel vom Sch und Eis gegessen? Soll ich Deinen Bauch mal richtig pressen?“

Den Zuschauern gefiel das lebendige Buchstabendrama sichtlich, und der Kinderchor spielte – unter Leitung und musikalischer Begleitung von Regina Heymann und dem sechsköpfigen „Überraschungschor“ – mit großer Hingabe. Selbst die Jüngsten waren voll bei der Sache. Mit vielen tänzerischen Elementen und mehr als zehn Liedbeiträgen gespickt verging die Darbietung wie im Flug.

Am Ende motivierte die junge Truppe das gesamte Auditorium einschließlich Pastor Achim Schultz-Waßmuth zum Mitmachen, weshalb die wortreichen „Buchstabiskis“ mit tiefen Kniebeugen verabschiedet wurden.

Bilder auf sn-online.de




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